Ob Terroranschläge, Hiobsbotschaften von Hunderten jungen Männern und Frauen aus westlichen Ländern im syrischen Bürgerkrieg oder Islamismus im Alltag: Wenn Probleme mit islamisch motiviertem Extremismus auftreten, dann ist die Antwort der politisch-korrekten Eliten seit Jahren die selbe: Das alles habe natürlich rein gar nichts mit dem #Islam zu tun. Die Wurzeln lägen in sozialer Schwäche, Diskriminierung und Armut.

Ein Heer aus Sozialarbeitern soll es richten

Nickende Köpfe, betroffene Gesichter und ein Dutzend weiterer Sozialarbeiter im Heer der eigens aus dem Boden gestampften Wohlfahrts- und Wohlfühlindustrie sind die Bilder und Forderungen, die über die Bildschirme flimmern. Alte, wirkungslose Rezepte für immer gravierendere gesellschaftliche Probleme.

"Jihadi John": Ein gebildeter Akademiker

Doch der Mythos der sozial Bewegten gerät angesichts der Enthüllungen bezüglich der sozialen Zusammensetzung von Terroristen und Islamisten immer stärker ins Wanken. Gestern wurde der berüchtigte Schlächter von Isis enttarnt: "Jihadi John", der seinen Spitznamen wegen seines britischen Akzents erhielt und in zahlreichen grauenhaften Hinrichtungsvideos der Terrororganisation den Henker spielte. Die Überraschung: Kein frühzeitig kriminelles Vorstadtkind, sondern ein Informatik-Student der renommierten Westminster Universität von London steckt hinter der schwarzen Maske. "Jihadi John" hat dort auch seinen Abschluss gemacht und stammt aus einer Mittelschichtfamilie: Wohlbehütete Verhältnisse mit guten Zukunftsaussichten. Ehemalige Geiseln beschreiben ihren Peiniger als gebildet, intelligent und ruhig. Einer, der überlegt handelt.

"Lady Al-Qaida" ist promovierte MIT-Absolventin

Geprägt haben soll ihn unter anderem die Verurteilung von "Lady Al-Qaida" in den USA zu 86 Jahren Haft. "Lady Al-Qaida" ist ein weiteres Beispiel für das gebildete Gesicht des Islamismus. Ihr bürgerlicher Name lautet Dr. Afia Siddiqui, sie ist eine promovierte Neurowissenschaftlerin aus Pakistan, die unter anderem am renommierten MIT in den USA studiert hat. Ihr heutiger Traum ist es, die westliche Welt mit Ebola zu überziehen.

Einser-Schülerinnen werden zu Dschihad-Bräuten

Vor wenigen Tagen dann der nächste Schock aus England: Dort werden drei Schulmädchen im Alter von 15 und 16 Jahren gesucht, die wohl nach Syrien gereist sind, um dort Dschihadisten zu heiraten. Die drei Mädchen sollen glatte Einser-Schülerinnen gewesen sein - heute werben sie auf Twitter für Selbstmordanschläge in der Heimat.

Ähnlich Schockierendes hat auch Jürgen Todenhöfer zu berichten, der in den letzten Monaten mit Isis reiste und dort junge Juristen und Ärzte - auch aus Deutschland - traf, die den Kampf für Isis zum Teil blendenden Karriereaussichten in westlichen Ländern vorzogen.

Das Muster lässt sich bis zu den Attentätern des 11. Septembers zurückverfolgen: Mohammed Atta hatte - unter anderem - ein Studium zum Diplomingenieur erfolgreich abgeschlossen. Im ach so "weltoffenen" und "bunten" Hamburg.

Was treibt studierte - sogar promovierte - Menschen dazu, ein Dasein in einem der reichsten Länder der Welt und als Zugehörige der dortigen Oberschicht gegen ein karges Dasein im Schützengraben, als Henker oder Folterknecht einzutauschen?

Die Sinnlosigkeit in unserer Gesellschaft ist Schuld

Es ist wohl die Sinnsuche in einer dem Hedonismus und Konsum hemmungslos verfallenen Gesellschaft. Umverteilungspolitik und linke Utopien von einer gerechten Gesellschaft klingen in Ländern, in denen selbst die angeblich "unterhalb der Armutsgrenze" Lebenden noch zu den reichsten drei Prozent der Weltbevölkerung zählen, wie blanker Hohn. In Zeiten, in denen von Ehe bis Nation jeder Wert in Frage gestellt wird; in denen selbst die natürlichen Geschlechtergrenzen aufgelöst oder ad absurdum geführt werden, in einem solchen sozialen Chaos ist gerade für aus traditionellen Einwandererfamilien stammende Kinder der Islam der letzte Rettungsanker, an den sie sich klammern.

Das Phänomen ist auch bei Deutschen zu beobachten

Ähnliches gilt übrigens auch für den Rechtsextremismus als Extremismusform der autochtonen Bevölkerung. Das Zerrbild des dümmlichen Glatzkopfs mit IQ unter Zimmertemperatur mit "stummem Schrei nach Liebe" prägt immer noch das Bild im Kopf fürsorglicher Sozialkundelehrer. Und das in Zeiten, in denen der jahrgangsbeste Jurist des Saarlandes Peter Richter die Gerichte der Republik im Namen der NPD mit Klagen überzieht und die extreme Rechte sich mit Heidegger-Philosophie statt mit "Hatecore"-Musik auseinandersetzt.

Außer Geld haben die Gutmenschen den Migranten nichts zu bieten

Es verbleibt nur Ratlosigkeit. Eine Alternative zum nihilistischen Vegetieren im Kapitalismus-Hamsterrad, notdürftig betäubt vom Kaufrausch, ist nicht ersichtlich und wohl auch nicht gewünscht. Also werden die alten Köche weiter mit alten Rezepten kochen: Mit den bekannten Ergebnissen. #Terror