Bilder des Schreckens

Täglich erreichen uns Bilder und Videos, die an Schrecken kaum noch zu überbieten sind. Der mediale Krieg der #ISIS hat sich längst um den ganzen Erdball gespannt. Man fragt sich, was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht, die so viel #Terror und Leid verbreiten. Immer wenn man glaubt, es gibt nichts mehr menschenverachtenderes, wird man wieder überrascht von noch mehr Grausamkeit. Die "Daily Mail online" veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe Bilder von ISIS-Kämpfern die Gräber aufreißen und Grabsteine zertrümmern. Die verstörenden Bilder zeigen auf eine schreckliche Art und Weise wie sich die Lage in Syrien immer mehr zuspitzt. Der "Daily Mail online" zufolge, entstanden die Bilder nach der Flucht tausender Syrer aus der Provinz Idlib und der Provinz Raqqa. Rami Abdurrahman, Leiter der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigt gegenüber der "Daily Mail online" die Flucht der Bevölkerung aus besagten Gebieten.

Amoklauf der ISIS

Die Tötungen, Folterungen und Vergewaltigungen scheinen nicht genug zu sein. Mit der Behauptung, das Grabsteine und Gräber von der Anbetung Allahs ablenken, richtet sich nun die Aggression gegen die Toten. Die jungen Kämpfer kommen mit Motorrädern und beginnen mit ihrem Zerstörungswerk während Sympathisanten daneben stehen und fotografieren. Es scheint, dass gezielt nur junge Kämpfer für diese Aktionen herangezogen werden. Die Grabsteine werden danach als Baumaterial für die, in Schutt und Asche liegenden Dörfer verwendet.

Die Bevölkerung sind die Leidtragenden

Laut Angaben der "Daily Mail online" sind seit dem arabischen Frühling mehr als 220.000 Menschen im Syrien-Konflikt getötet worden und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Versuch der Arabischen Liga, sich auf eine schnelle Eingreiftruppe zu einigen, verlief aufgrund unüberwindbarer Differenzen der Staatsführer im Sande. Es scheint als ob sich Syrien auf lange Kämpfe einstellen muss. Besonders hart trifft es wieder die Bevölkerung, denn auch die humanitäre Lage verschlechtert sich zusehends. In vielen Gebieten mangelt es aufgrund von bewaffneten Konflikten an Nahrungsmitteln, Wasser und medizinischer Hilfe. Ein weiteres Problem sind die ständig steigenden Preise, die es unmöglich machen eine Familie zu ernähren.