Bei Katastrophen gibt es einen kollektiven Reflex, wenn die Ursache nicht schnell geklärt wird. Und selbst wenn es zur Aufklärung eines Unfalls oder Verbrechens kommt, werden die Stimmen nicht leiser, die höhere Mächte hinter der Sache vermuten. Zuletzt war es der nach wie vor mysteriöse Absturz der malaysischen Maschine MH17, der zu wilden Herleitungen führte.

Widersprüche in den Medien schüren Vermutungen, die von anderen als den naheliegenden Ursachen des Absturzes der 4U92525 ausgehen. Alleine die Tatsache, dass vom Flugzeug vor dem Absturz (scheinbar) keine Notrufe gesendet wurden, legt die Vermutung nahe, dass etwas faul sein muss an der offiziellen Geschichte. Doch diese offizielle Geschichte gibt es noch gar nicht.

Der Absturz in den französischen Alpen kostet 150 Menschenleben

Mit Verspätung hob der A320 um 10.01 Uhr in Barcelona ab. Um 10.45 Uhr hatte die Maschine ihre Flughöhe erreicht und begab sich wenige Momente später in einen Sinkflug, der acht Minuten dauerte. Insgesamt sind bei dem tragischen Flugunglück in den französischen Alpen 150 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen auch 16 Schüler, die sich gerade auf dem Rückweg ihrer Klassenreise befanden.

Genau genommen ist das alles, was man weiß. Vor der Auswertung der Flugschreiber ist jede Annahme über die Ursache des Absturzes reine Spekulation.

Bild: SEBASTIEN MORTIER - 320 #Germanwings D-AIPX 147 10 05 14 BCN RIP. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons