Die kritischen Stimmen über die Selbstmordtheorie beim Absturz der #Germanwings-Maschine mehren sich und scheinen nicht zu verstummen. Unter dem Titel "Germanwings Flug 9525: Immer mehr Lügen kommen ans Tageslicht" wird nun auch in den Foren von "Wallstreet online" über nicht beantwortete Fragen im Fall der abgestürzten Germanwings-Maschine diskutiert und ein Gastautor fordert auf, herkömmliche Meinungen zu hinterfragen. Aus diesem Grund hat der Autor des Artikels ca. 14 Punkte aufgelistet, die seiner Meinung nach nicht hinreichend geklärt worden sind bzw. auf die bei den Ermittlungen überhaupt keine Rücksicht genommen wurde. Auszugsweise ein paar Punkte im Überblick:

Notruf der Germanwings-Maschine

Laut Statements offizieller Vertreter gegenüber CNN, France24 und N24 soll es doch einen Notruf gegeben haben. Falls dies der Wahrheit entspricht, fragt sich der Autor des Artikels auf "Wallstreet online" zu recht, warum jemand Selbstmord begehen will und vorher einen Notruf absetzt.

Schreiende Passagiere

Laut Aussagen von Behörden sollen die Passagiere erst kurz vor dem Aufprall zu schreien begonnen haben. Laut Artikel fragt sich der Autor ob die Passagiere den, mit der Axt gegen die Tür schlagenden Kapitän nicht bemerkt haben. Falls doch, müssten sie doch schon früher in Panik verfallen sein. Weiterhin stellt sich der Autor die Frage, warum eine Axt an Bord war.

Die Rolle der drei Kampfjets

Der Bürgermeister der Gemeinde Meolans Revel sichtet nachweislich Kampfjets zum Zeitpunkt des Absturzes und niemand scheint die Piloten dieser Kampfjets zu befragen.

Die Fluggeschwindigkeit

Bezüglich der Fluggeschwindigkeit mutmaßt der Autor, dass es physikalisch nicht möglich ist, mit einer Flughöhe von 1.500 Metern und 800 km/h gegen einen Berg zu fliegen weil erst ab ca. 6.000 Metern Höhe eine solche Geschwindigkeit erreicht werden kann.

Ein paar Fragen des Artikels beziehen sich auch auf den Co-Piloten. Unter anderem stellt sich der Autor die Frage, warum die Aussage der Uniklinik Düsseldorf, den Co-Piloten nicht wegen Depressionen in der Klinik behandelt zu haben, in den Medien keine Beachtung findet. Auch der Kauf von zwei Autos, für sich und seine Freundin, wie im Focus zu lesen war, findet zu wenig Beachtung. Der Autor vermutet, dass die Neuanschaffung nicht in das Bild eines Selbstmordgefährdeten gepasst hätte und deshalb von den Medien zu wenig berücksichtigt wurde.

Foto: Andrei Dimofte - CC BY 2.0 flickr.com. #Flugzeugabsturz