Kuba wird von der Terrorliste gestrichen und für diplomatische Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten gibt es grünes Licht, dass lässt Präsident Obama am Amerika-Gipfel durchblicken. Dieser historische Kurswechsel in der Kuba-Politik überrascht viele.

Eine neue Ära hat begonnen, erstmals seit einem halben Jahrhundert kommt es zu einem freundlichen Gespräch zwischen Castro und Obama. Nach so einer langen Zeit haben sie sich auch viel zu sagen. Eine Annäherung zwischen Washington und Havanna wurden nach langen Geheimverhandlungen schon im Dezember bekannt gemacht. Das Gespräch zwischen den beiden, das etwa eine Stunde andauerte, empfand der Präsident der Vereinigten Staaten als sehr positiv, man hätte sich ehrlich über Meinungsverschiedenheiten und Bedenken unterhalten.

Dennoch macht Obama klar, dass es zwischen den Beiden Staaten noch eine Differenz gäbe. Kuba und die Vereinigten Staaten haben unterschiedliche Meinungen wie die Organisation einer Gesellschaft aussehen sollte. Der US-Präsident hat Castro vermittelt, dass man weiterhin über Themen wie Demokratie, Menschenrechte sowie die Versammlungs- und Pressefreiheit sprechen werde. Auch der Präsident von Kuba äußerte sich versöhnlich. Es gäbe Differenzen, aber wichtig sei der Respekt vor der Idee des jeweils anderen.

Am Dienstag setzte Obama den Kongress, über die Entscheidung Kuba von der Terrorliste zu streichen, in Kenntnis. Dieser hat jetzt 45 Tage Zeit Obamas Entscheidung zu prüfen. Die oppositionellen Republikaner, die den Senat und das Repräsentantenhaus kontrollieren, lehnen Obamas Kurswechsel in der Kuba-Politik ab, ein Gesetz gegen die Streichung Kubas von der Terrorliste ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Des Weiteren möchte Obama auch die Handelsbeschränkungen fallen lassen. Hier ist er jedoch auf den, von den Republikanern dominierten Kongress angewiesen. Diese Stehen, wie bereits erwähnt, einer Annäherung zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten kritisch entgegen. Dennoch scheint die Eiszeit zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten nach 50 Jahren beendet zu sein. #Barack Obama