Sea Shepherd Hafenrundfahrt mit Brigitte Bardot

Der Notruf eines Wilderer-Schiffes platzte in eine Promotion-Tour der Organisation Sea Shepherd. Die, für ihren Einsatz um die Meere bekannte Organisation bietet die Möglichkeit ihr Schiff zu besichtigen. Interessierte sind von 17. April bis 27. April in Kiel und von 1. Mai bis 10. Mai in Hamburg eingeladen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.

Dorsch-Wilderer-Schiff "Thunder" in Seenot

Laut Facebookseite der Organisation Sea Shepherd setzte das Wilderer-Schiff "Thunder", einen Notruf ab. Das, sich anscheinend in der Nähe befindliche und zur Organisation Sea Shepherd gehörende Schiff "Bob Barker" wurde vom Kapitän der "Thunder" angefunkt und über das Sinken des Schiffes verständigt. Sea Shepherd gibt an, dass sich 39 Besatzungsmitglieder der "Thunder" in Rettungsinseln befinden. Aufgrund der ruhigen See ist keine Gefahr für die Besatzung gegeben.

Wie auf der Facebookseite der Organisation ersichtlich, bestätigt Peter Hammarstedt, Kapitän der "Bob Barker" die Situation mit folgenden Worten: "Wir haben einen Notruf der Thunder erhalten. Es scheint, als ob sich das Schiff und die Crew in einer ernsten Situation befinden. Der Kapitän der Thunder hat uns per Funk mitgeteilt, dass ihr Schiff sinkt. Wir haben unsere Schlauchboote zu Wasser gelassen und werden alles unternehmen, um Hilfe zu leisten."

Sinken absichtlich herbeigeführt

Die laufende Rettungsaktion wird von der "Bob Barker" koordiniert. Beide Schiffe befinden sich in einer gefährlichen Situation. Sea Shepherd vermutet, dass es sich bei dem Untergang des Wildererschiffes "Thunder" um ein absichtliches Versenken des Schiffes handelt. Grund für das absichtliche Versenken ist wahrscheinlich das Vernichten von Beweisen.

Besatzungsmitglieder der "Bob Barker" konnten von Bord der "Thunder" einen Computer und Telefone sichern. Das Logbuch ist nach Angaben von Sea Shepherd zerstört worden. Auf der Homepage der Organisation Sea Shepherd ist zu lesen, dass aufgrund der potentiellen Gewalttätigkeit der Besatzung eine Evakuierung von den Rettungsinseln in eines der Schiffe nicht vorgesehen ist. Gefahr für die Besatzungsmitglieder ist aufgrund der ruhigen See nicht gegeben. Wie diese Rettungsaktion auch weiter verläuft, die Dorsch-Wilderei der "Thunder" ist auf jeden Fall vorbei.