Andreas Lubitz, der Co-Pilot der verunglückten Germanwings Maschine 4U 9525, hätte am Tag der Tragödie nicht fliegen dürfen. Der französische Staatsanwalt sagte, dass der 27-Jährige zu diesem Zeitpunkt Flugunfähig gewesen sei, da er niedergeschlagen, physisch krank und instabil war. Der Staatsanwalt Brice Robin leite am Donnerstag Ermittlungen gegen die Lufthansa und #Germanwings ein.

Bei dem #Flugzeugabsturz des Germanwingsfluges 4U 9525, welcher sich vor ca. 3 Monaten ereignete, mussten 150 Personen ihr Leben lassen. Brice Robin teilte weiter mit das die Justiz in Frankreich ihre Ermittlungen ausdehnen würde. Die Untersuchungsrichter in Marseille würden die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufnehmen.

Aktuelle Ermittlungen zum Germanwings Absturz

Der Staatsanwalt berichtete weiter das er kein Verfahren bzw. keine Untersuchung wegen Mordes eröffnen könne, da der Co-Pilot, der nach Ermittlern die Maschine absichtlich in den Berg flog, schon tot sei. Die Untersuchungsrichter sollen jedoch Antworten darauf finden, wie man die Sicherheit von Flügen und das Arztgeheimnis gewährleisten könnte, wenn man einen anfälligen Co-Piloten im Cockpit hat.

Über vier Stunden wurde in Paris mit den Angehörigen, darunter Deutsche und Spanier, gesprochen um sie auf den aktuellen Stand der Ermittlungen zu bringen.

Stéphane Gicquel, Präsident der Opfervereinigung, meinte das es bei den bevorstehenden Ermittlungen bloss darum gehe Fehler bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes von Andreas Lubitz von der Lufthansa zu finden.

Die Depressionen und Sehstörungen des Germanwings Co-Piloten

Eine Maschine der Germanwings, die Tochter der Lufthansa, war am 24. März auf dem Rückflug von Barcelona nach Düsseldorf. Über den französischen Alpen, hatte der Co-Pilot Lubitz, laut Ermittlern, die Maschine absichtlich in den Sinkflug und somit zum Absturz gebracht. Alle 150 Passagiere, darunter 72 Deutsche kamen dabei ums Leben.

Lubitz litt, laut Staatsanwalt, schon seit geraumer Zeit unter Depressionen. Zusätzlich soll er in 5 Jahren 41 Ärzte aufgrund seiner Sehstörung aufgesucht haben. Davon 7 Ärzte in den 2 Monaten vor dem Unglück.

Germanwings Co-Pilot hatte angeblich im Internet nach tödlichen Medikamente gesucht

Die psychischen Probleme, welche schon während der Ausbildung zum Pilot auftraten, entfalteten sich noch einmal Ende 2014. Aufgrund dessen suchte Lubitz im Internet angeblich nach tödlichen Medikamenten und Zyankali.

Nach dem Unglück stand die Lufthansa arg in der Kritik, da diese dem Co-Piloten die Flugtauglichkeit bescheinigt hatte, obwohl bereits während der Ausbildung klar war, dass dieser phsychologische Hilfe braucht.

Bildquelle: Flickr lizenziert unter CC-BY-SA 2.0 von Aero Icarus