Es waren historische Entscheidungen und für Milliarden von gläubigen Menschen eine "Niederlage für die Menschheit": Am 22. Mai entschied sich das ehemals katholische Irland für die staatliche Anerkennung der "Homo-Ehe". Gestern nun entschied der amerikanische Supreme Court mit knapper Mehrheit, dass sich aus der amerikanischen Verfassung ergäbe, dass homosexuelle "Paare" die Ehe schließen dürften.

Auch der Widerstand wächst

Doch trotz der zahlreichen Siege der Homo-Lobby wächst der Widerstand immer mehr auch in westlichen Ländern: Am 21. Juni verdoppelte sich die Teilnehmerzahl der "Demo für alle" in Stuttgart auf 4600 Teilnehmer. Die Demonstranten wenden sich vornehmlich gegen den in Baden-Württemberg von der grün-roten Regierung angestoßenen Bildungsplan, der es vorsieht, schon Grundschulkindern über die sexuellen Gebräuchen von Homosexuellen und Transsexuellen aufzuklären. Doch auch die Abschaffung der Ehe durch ihre Öffnung für alles und jeden sowie die Abschaffung der natürlichen Geschlechterordnung durch "Gender-Mainstreaming" sind natürlich Thema.

Gigantische Demonstration in Italien

Doch all das ist nichts gegen die Riesen-Demo, die sich am 20. Juni in Rom ereignete. Am so genannten "Family Day" entschieden sich die Italiener getreu des Mottos "Wehret den Anfängen!" schon gegen die eingetragene Lebenspartnerschaft, in Deutschland seit einem Jahrzehnt im LPartG geregelt, zu mobilisieren. Der Erfolg war unfassbar: Ingesamt rund eine Million Menschen ging auf die Straße, um sich für den Schutz der in 99 Prozent der Menschheitsgeschichte bewährte und anerkannte Form des dauerhaften Zusammenlebens als Mann und Frau stark zu machen.

In Deutschland wäre für die "Homo-Ehe" eine Verfassungsänderung notwendig

Doch die Erfolgsaussichten sind fraglich: Die #Europäische Union hat "Gender Mainstreaming" bereits zur Chefsache erklärt und auf Grund jahrelanger Toleranz-Kampagnen finden sich mittlerweile in zahlreichen westlichen Ländern Mehrheiten für die "Homo-Ehe". In Deutschland ist diese Form der Ehe auch weiterhin nicht möglich. Die Verfassung begreift nach absolut herrschender Meinung die Ehe als dauerhafte Verbindung von Mann und Frau. Hierzulande erfolgt die Einführung der "Homo-Ehe" stattdessen durch die Hintertür: Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist bereits heute de facto fast gleich privilegiert wie die Ehe.
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