Im Kampf gegen das IS Terrorregime will Obama weiter Unterstützung leisten

Es wurden weitere 500 Soldaten in den Irak geschickt. Diese verfolgen jedoch nicht das Hauptziel, das #ISIS Regime selbst zu bekriegen. Ziel ist es vielmehr, sunnitische Kämpfer im Falle von kommenden Kriegen gegen das IS Regime so gut auszubilden, dass sie dem ISIS Terror eigenhändig Gegenwehr leisten. Weiterhin wurden auch Ärzte in den Irak geschickt, welche vor allem zeigen sollen, wie mögliche Schussverletzungen geheilt werden können. Damit möchte man an die bisherigen Erfolge im Kampf gegen die ISIS anknüpfen und diese zukünftig noch verstärken. Obama hatte zuvor die irakische Regierung kritisiert, da diese lediglich schiitische Kämpfer gegen den ISIS Terror ausbildet, welche dann zusätzlich Unterstützung aus dem Nachbarstaat Iran erhalten. Mit sunnitischen Kämpfern habe die USA selbst jedoch auch in der Vergangenheit gute Erfahrungen sammeln können.

Auch deutsche Bundeswehrsoldaten im Einsatz

Fachlich gut ausgebildete Ärzte werden zur Ausbildung der sunnitischen Kämpfer in Sachen Verteidigung und Bekämpfung des IS Regimes sowie für die Ausbildung zur Heilung von möglichen Verletzungen in den Irak geschickt.

Zwingend erforderlich seien diese Ausbildungen insofern, da die Kämpfer anderweitig kaum die nötigen Mittel erhalten, um sich gezielt auf einen Kampf vorzubereiten. Dazu sollen kriegsähnliche Szenarien simuliert werden, welche auch in der Innenstadt Baghdads stattfinden, da lediglich Vorkenntnisse von Kriegen zwischen den Bergen auf Seiten der sunnitischen Kämpfer bestehen. Damit wird ein weiterer Meilenstein bezüglich der Sicherheit der irakischen Bevölkerung erreicht. Ebenso wird darauf hingezielt zukunftsorientiert keine Soldaten mehr aus dem Ausland in den Irak schicken zu müssen. Zudem soll eine harmonische Beziehung auf Seiten der Sunniten mit den Schiiten entstehen. Diese Allianz könnte langfristig zu einer Stabilisation im Land beitragen und die Machtposition von der ISIS im Irak nachhaltig schwächen.

Fotot: Flickr.com - Justin Sloan #Fernsehserien #Barack Obama