Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist fassungslos: Anlässlicher einer Sendung von "Report Mainz"erklärte er: "Es ist absolut inakzeptabel, dass trächtige Rinder geschlachtet werden. Deswegen wollen und müssen wir etwas dagegen tun." Es geht um etwa 180.000 schwangere Rinder, die jedes Jahr geschlachtet werden. Während die Mutter bereits tot ist, erstickt das Kalb in ihrem Leibe qualvoll.

 Ja, Tierschutz ist natürlich gut!

Keine Frage: Diese Vorgehensweise ist nicht nur unnötig, sie ist auch makaber, ethisch verwerflich und Tierquälerei. Gut also, dass sich nun etwas ändern soll - traurig, dass dafür trotz jahrelanger Proteste von Veterinären und Tierschützern eine Mainstream-TV-Produktion notwendig war. In Zukunft werden Kälber also zumindest ihre Geburt miterleben können. Auch der Transportschutz für schwangere Kühe soll ausgeweitet werden.

Für Grüne sind alle Leben wertvoll - außer die von Menschen

Jubel bei Tierschützern und Grünen: Doch insbesondere letztere sollte die nun beabsichtigte Gesetzesänderung zu Denken geben. In Deutschland werden jedes Jahr nämlich nicht nur 180.000 Kälber im Mutterleib dahingerafft, auch über 100.000 Menschenkinder sehen nie das Licht der Welt: Ihre Mütter haben sich für eine Abtreibung entschieden. Lange haben die Feministinnen, Grüne und Gutmenschen, die heute bei getöteten Kälbern Zeter und Mordio schreien, dafür gekämpft, dass Frauen über ihren Bauch selbst verfügen können - und über das menschliche Leben, was in ihm auf ihre Liebe und ihren Schutz vertraut gleich mit. Was bei der Karriere stört, nicht in die Lebensplanung passt oder zu nervig ist, wird einfach "weggemacht", wie es früher noch hieß.

Von der CDU gibt es allenfalls Sonntagsreden

Doch nicht nur die etwa acht Millionen (!) Kinder, die ihr Leben lassen mussten, auch ihre Mütter werden regelmäßig zum Opfer: Psychische Störungen und Schuldgefühle begleiten regelmäßig das gesamte Leben - oder beenden es sogar. "Post Abortion Syndrom" nennen dies die Fachleute. Trotz der katastrophalen demographischen und sozialen Folgen und des offensichtlichen Unrechts hat die deutsche Regelung des §218a StGB, der die nach wie vor rechtswidrige Abtreibung straflos stellt, noch niemand gewagt anzutasten. Die hier eigentlich zuständige CDU lässt außer Sonntagsreden von Peter Tauber und Volker Kauder nichts von sich hören: Die geistig-moralische Wende ist schließlich erkennbar gescheitert.

Wenn Tötung zum "Recht" avanciert

Die sonst so naturbewegten Grünen hingegen halten die bereits jetzt stattfindenden Abtreibungen anscheinend noch nicht für ausreichend. Für sie ist die Abtreibung nicht nur ein unter Umständen strafloses Übel, sondern ein "Recht" der Frau. Insbesondere auf EU-Ebene setzen sie sich für die Festschreibung eines solchen Rechts ein.

Die USA toppen alles

Die Krönung der Doppelmoral stammt jedoch aus den USA: Dort wird das Zerstören eines Adler-Eies mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet. Abtreibungen sind hingegen bis kurz vor der Geburt legal möglich.
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