In dörflichen Gegenden war es bisher keine Seltenheit, dass auch junge Frauen abends in der Dunkelheit alleine nach Hause gingen. In den kleinen Dorfgemeinschaften kennt jeder jeden und die Kriminalitätsbedrohung ist erheblich geringer als beispielsweise in Großstädten.

Sexuelle Belästigung auf dem Heimweg

So dachte wohl auch eine 19-jährige im kleinen oberbayerischen Ort Miesbach, die sich unter der Woche um 1 Uhr nachts auf den Heimweg machte. Doch die Zeiten haben sich geändert: Nach kurzer Zeit traf die junge Frau auf drei Männer, die ihr durch obszöne Gesten und Bemerkungen eindeutig sexuelle Avancen machten.

Beinahe eine Vergewaltigung 

Schnellen Schrittes ging die junge Dame in Richtung Ortsmitte, doch die drei Fremden ließen nicht von ihrer Beute ab: Sie wurden körperlich aufdringlich, versuchten sie festzuhalten. In Panik rannte die Frau weiter, wurde von den körperlich überlegenen Männern jedoch eingeholt und konnte sich nur durch massive Gegenwehr befreien. Noch am selben Abend konnten die drei kriminellen Einwanderer von der Polizei festgenommen werden. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Längst kein Einzelfall 

Es sind Vorkommnisse wie diese, die immer wieder sprachlos machen und in Deutschland eine Diskussion über Asylbewerber angestoßen haben, denn Miesbach ist kein Einzelfall: Über das ganze Land verteilt mehren sich in den letzten Monaten Vergewaltigungsversuche und sexuelle Belästigungen durch Asylbewerber. Selbst linke Helfer im Asylcamp am Oranienplatz berichten von drei bekannten Fällen von Vergewaltigungen: Opfer sind hier sogar Frauen, die sich besonders um die Flüchtlinge und ihre Belange kümmerten.

37,5 Prozent der Asylanträge wurden 2015 abgelehnt 

Die bisherige Asylstatistik des Jahres 2015 macht ein gravierendes Problem deutlich. Obwohl es viele hilfbedürftige Menschen gibt, die aus gutem Grund nach Deutschland kommen wollen, wird der Asylantrag von einigen Menschen missbraucht. So mussten im Jahr 2015 bisher auch 37,5 Prozent der gestellten Asylanträge abgelehnt werden, da keine wahrheitsgemäßen Angaben gemacht wurden. Fast jeder Zweite ist demnach unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ins Land gekommen.

Katastrophale Zustände in Miesbach

Den Frauen in Miesbach bleibt vorerst jedenfalls nur ein begleitetes Nachhausegehen, und wenn das nicht möglich ist ein Zuhausebleiben übrig: Ein unhaltbarer Zustand im eigenen Land. Erste Stimmen werden laut, die Selbstverteidigungskurse für einheimische Frauen fordern, statt Deutschkurse für Asylbewerber, die ohnehin kaum einen Anspruch haben, hier zu bleiben. So oder so: Den Menschen in Miesbach bleibt das Problem erhalten, denn dort befindet sich eine Außenstelle der Landeserstaufnahmeeinrichtung. Seit geraumer Zeit schlafen dort rund 200 Asylbewerber in der Turnhalle einer Berufsschule.

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