Seit Wochen ist Amerika in den internationalen Schlagzeilen. Landesweit finden Großdemonstrationen von Afroamerikanern statt, die vornehmlich von der Lobby-Organisation "Black Lifes Matter" organisiert werden und sich gegen Fälle von angeblicher und tatsächlicher Polizeigewalt richten.

Die meisten Vorwürfe sind haltlos

Es sind meist verruckelte, nur wenige Sekunden dauernde Videoausschnitte von Polizeieinsätzen auf Youtube, die die Empörung auslösen. Alles begann am 9. August 2014 in Ferguson, als der drogenabhängige Michael Brown vom Polizisten Darren Wilson erschossen wurde. Eine Anklage von Darren Wilson wurde später abgelehnt, er hatte aus Notwehr gehandelt. Kein einziger Zeuge konnte bestätigen, dass Brown sich ergeben hätte. In Ferguson brachen trotzdem tagelange gewaltsame Proteste gegen eine angeblich rassistische Polizei aus. Ein Vorwurf, den einer Spiegel-Reportage zu Folge sich jeder nicht-schwarze amerikanische Polizist mehrfach am Tag im Einsatz gefallen lassen muss.

Prominente sprechen nun von "black violence"

Auch die anderen seit dem bekannt gewordenen Fälle waren meist an den Haaren herbeigezogen. In den Fällen, in denen die Vorwürfe jedoch begründet waren, wurden die Polizisten hart bestraft. Kritiker der aktuellen Kampagne verorten das Problem ganz anders: Darunter auch der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudolph Giuliani. Sie sprechen längst vom Phänomen der "black violence" - und haben die Statistik auf ihrer Seite.

Doppelt so viel Morde von Schwarzen an Weißen wie andersherum

Während Schwarze nur 16 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachten, waren sie laut FBI-Statistik für 52 Prozent der Verhaftungen wegen Gewaltverbrechen, darunter 58 Prozent Anteil an Morden, verantwortlich. Blickt man auf alle Morde von 1980 bis 2008, so haben Schwarze einen Anteil von rund 50 Prozent - und das, obwohl sie früher einen noch geringeren Teil der Bevölkerung ausmachten. Relevant für die aktuelle Debatte ist vor allem folgende Zahl: Es geschehen doppelt so viel Morde von Schwarzen an Weißen als andersherum. Die in Europa weit verbreitete Vermutung, weiße Amerikaner seien besonders rassistisch, entbehrt also jeglicher Grundlage.

Laut Rudolph Giuliani werden 93 Prozent der Schwarzen überdies von Schwarzen ermordet. Die "black community" sollte also lieber in den eigenen Reihen kehren, anstatt die Polizei zu beschuldigen, so der ehemalige Präsidentschaftskandidat.

Überfall auf eine 72 Jahre alte Frau schockiert Amerika

Nun verschafft ausgerechnet ein Youtube-Video der Debatte zu neuem Schwung: Zu sehen sind zwei schwarze Jugendliche, die eine 72 Jahre alte Frau in einer Kirche in Nebraska hinterrücks brutal zusammenschlagen, um sie auszurauben. 67 Prozent der räuberischen Überfalle im Bereich der Jugenddelinquenz werden in Amerika von Schwarzen verübt. Auch in Zukunft dürfte die Debatte anhalten. Denn auch die zahlreichen Illegalen Einwanderer aus Mexiko werden zum Problem. Die mexikanische Regierung verweigert immer öfter die Rückführung krimineller Mexikaner, denn auch ihre Gefängnisse sind überfüllt.

Bildquelle: Bureau of Justice Statistics #Rassismus