Viele Bürger schütteln verwundert den Kopf - da stimmt doch was nicht!

An Huntington's "Clash of the Civilizations" kann sich die bildungsferne Schicht sicher nicht erinnern - ohnehin zwanzig Jahre her. Andere haben seine Ausführungen begierig aufgegriffen - etwa die zahlreichen US-Denkfabriken, welche dann in entsprechenden Strategie-Papieren das Thema genüßlich ausgearbeitet haben.

Eigentlich weiß jeder durchschnittliche Politik-Student darüber Bescheid und kann bei Bedarf eine längere Literaturliste dazu anbieten. In den letzten Jahren hat man dann immer mehr untersucht, ob den der "flow-of-the-people" politsch auszuschlachten sei, etwa als Migrationswaffe? Auch hierzu hat man dann in aller Öffentlichkeit ziemlich ungeniert dazu schwadroniert. Die US-Denkfabriken sind dem gemeinen Mann auf der Straße sicher kein Begriff, so dass er auch keine Vorstellung davon haben kann, welch großen Einfluß diese auf die US-Politik haben, sind dort doch oft die "hellsten Köpfe" des Landes engagiert !

Der Bundespräsident Joachim Gauck hat nun die Flüchtlingskatastrophe immerhin als epochales Jahrhundertereignis erkannt.

Respekt! Nicht so Justizminister Heiko Maas (SPD) und Thomas de Maizière (CDU). Im Zeitalter der globalen Überwachung und Kontrolle wurden sie "völlig überrascht und konnten es nicht vorhersehen".

Das ist immerhin doch ein wenig verwunderlich auch wenn bei Bundespressekonferenzen die häufigste Phrase lautet:

Wir wissen nichts, können nichts dazu sagen!

Vorsichtshalber schiebt man dann aber noch eine kleine juristische Absicherung hinterher: "Nach bestem Wissen und Gewissen!" Damit wäre man dann im Fall der Fälle juristisch aus dem Schneider.

Während also dieses epochale Jahrhundertereignis gerade nur mit tausenden freiwilligen Helfern bewältigt werden kann, macht man am Tankumsee bei Isenburg lustige "Katastrophenübungsspielchen". Mit dem EU-Programm DRIVER, das mit über 30 Millionen Steuergeldern finanziert wird, will man sich auf "Katastrophenszenarien" vorbereiten. Das sieht dann so aus, dass der DLR mit einem durch Autopilot gesteuerten Forschungsflugzeug lustige Kondensstreifen in den Himmel malt. Eigenartiges Katastrophenmanagement!

Wären Maas und Maiziere nicht völlig überfordert, hätte man vieles sicher abwenden, besser managen können.

Was ist hier los?

Zu offensichtlich läuft die "Migration" nach Plan! Das stinkt - da ist was faul.

Maas und de Maizière sind jedenfalls nicht mehr Ministrabel.

Lesen Sie dazu bitte auch: Pegida Großdemo in Dresden und Ein Jahr PEGIDA 

 

 JF

Bildquelle: Deutscher Bundestag, DBT/Melde - Pressestelle; Flickr CC BY-2.0. von Ilias Bartolini #PEGIDA #Flüchtlinge