Bislang hielten sich die Aufregungen und Spekulationen über die Regulierung der E-Zigarette doch mächtig in Grenzen, nachdem die drohende Einstufung der E-Zigarette als Medizinprodukt erfolgreich abgewendet werden konnte. Danach sah man keine direkte Gefahr mehr, dass man die E-Zigarette zu Tode regulieren könne. Doch nun tauchte vor kurzem ein Dokument auf, dass uns das genaue Gegenteil beweist und uns das fürchten lehrt. 

Das Interview

Dieses Papier zielt, wie es scheint, nicht nur auf das Aus der Dampfe ab, sondern dieses Papier ist ein fundamentaler Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Bürger dieses Landes!

Ich interviewte einen hochdekorierten Chemiker aus London, der dieses Dokument für uns analysiert hat. Der Name wurde geändert und muss aus beruflichen Gründen anonym bleiben.

(Aufgrund der Länge dieses Interviews wird es zwei Fortsetzungen geben.) 

  • DS:  Herr Professor, danke das Sie uns für dieses Interview zur Verfügung stehen. Meine erste Frage an Sie lautet: Welche Aromen dürften Ihrer Meinung nach nicht mehr verwendet werden, wenn man die unten verlinkte Liste als Grundlage nehmen würde?
  • Fisher: Nun, man könnte praktisch alle Aromen die derzeit in den E-Zigaretten sind, auf Grundlage dieses Dokumentes hin verbieten
  • DS: Jetzt mal langsam, Sie behaupten allen Ernstes, dass man praktisch jedes Aroma verbieten könnte, das ist doch jetzt nicht Ihr ernst, oder doch?
  • Fisher: Ich fürchte ja. Es ist nicht einfach, dass zu erläutern. Stoffgemische sind hoch komplex und kein Chemiker kann Ihnen eine 100 % gesundheitliche Unbedenklichkeit garantieren. Dies wird jedoch anscheinend von der Politik gefordert. Weder bei E-Liquids noch in anderen Lebensbereichen ist solch eine Forderung zu erfüllen. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer und überall vorhanden und ist niemals auszuschließen.

    Sehen Sie, es gibt praktisch kein Aroma, dass nicht auf die eine oder andere Art, einen der in diesem Dokument gelisteten Stoffe enthält bzw. dass es bei Gemischen die verdampft werden, zu Reaktionen kommt die dann diese Stoffe bilden könnten.

    Bei einer Verdampfung zerfallen viele Stoffe in ihre Grundbestandteile mit Zwischenprodukten, dabei spielt die Temperatur eine maßgebliche Rolle.

    Sind die Temperaturen zu hoch oder der Liquidfluss ist nicht gegeben, kann dies dazu führen, das diese Stoffe oder Teile davon nicht mehr verdampfen, sondern verschwelen. Die Konsumenten erkennen das allerdings sofort und inhalieren dieses in Anführungszeichen, verbrannt schmeckende Stoffgemisch nicht. Man kann das durchaus mit verbrannten oder verkohlten Lebensmitteln vergleichen. Auch hier wird die Aufnahme sofort verweigert, denn da greifen die eingebauten Warnmechanismen des Körpers. Sollten tatsächlich kleinere Mengen an, ich sag mal Rauchgasen in die oberen Atemwege gelangen, kommt es automatisch zu einem Abwehrreflex und das Dampf- Rauchgemisch wird abgehustet. Wir wissen aus der Literatur dazu, das die Dampfer, wie sie sich nennen, die E-Zigaretten dann nicht weiter betreiben.

Im zweiten Teil des Interviews geht es um die gesundheitlichen Aspekte, die in dem geleaktem Dokument aufgeführten Stoffe und wie dies aus der Sicht des Londoner Professors, auf die Dampferwelt auswirken wird. Eines ist schon mal klar, sollte dies so oder so ähnlich umgesetzt werden, dürfte auf die Dampferwelt sehr schwere Zeiten zukommen.

Leseprobe zweiter Teil des Interviews. 

  • "...DS: Herr Professor, sind denn alle in diesem Dokument aufgeführten Stoffe tatsächlich so gesundheitsgefährdend wie dargestellt? 

  • Fisher: So pauschal kann man das nicht beantworten. Eine kurzfristige Exposition halte ich persönlich für nicht schädlich, denn wenn ein Körper das nicht verkraften könnte, würden täglich viele tote in den Küchen unserer Welt liegen, da es täglich dazu kommt, dass bei der Zubereitung von Mahlzeiten die Garzeit, massiv überschritten wird. Natürlich kommt niemand auf die Idee ..."

Zum Dokument: 

Referentenentwurf-Erste-änderungsV-TabakerzV-Stand-4.11.docx #Gesundheit