Die Angst war groß: Würde es vor oder gar an Weihnachten einen islamisch motivierten Terroranschlag in Deutschland geben? Polizei und Geheimdienste waren wachsam wie nie und sperrten zeitweise sogar den Wiesbadener Hauptbahnhof auf Grund von Gefährdungslagen. Heute wissen wir: Auch Weihnachten 2015 blieb ohne größere Terrorakte.

Alltags-Jihad in deutschen Großstädten

Doch dabei geraten die kleinen Auseinandersetzungen der nicht nur multikulturellen, sondern auch multireligiösen Gegenwartsgesellschaft zunehmend in Vergessenheit. Die Presse berichtet über sie nicht, die Polizei hält sie klein, um Fremdenfeindlichkeit nicht Vorschub zu leisten.

Zusammengeschlagen - nur, weil sie Christen sind

Für einige junge Männer aus Berlin war Weihnachten 2015 beispielsweise kein friedliches Fest. Vier junge Montenegriner und Serben hatten im Club Adagio ausgelassen Weihnachten gefeiert, als sie auf dem Marlene-Dietrich-Platz von einem islamistischen Späher unvermittelt nach ihrer Religionszugehörigkeit gefragt wurden. Die vier jungen Männer gaben sich als Christen zu erkennen, woraufhin der Mann sie beleidigte und aggressiv wurde. Aus dem Hintergrund stürmte nun eine ganze Gruppe Moslems herbei und prügelte auf die unbescholtenen Christen mit aller Gewalt ein.

Zivilcourage gibt es auch heute noch

Trotz des bekannten Falles von Johnny K., der versuchte eine Gruppe Männer von einem ähnlichen Angriff abzuhalten und von diesen totgeprügelt wurde, fand sich auch am 26.12.2015 noch ein junger Held, der versuchte die Schlägerei aufzulösen. Doch auch der neutrale Dritte wurde von der Gruppe brutal angegangen. Man weiß nicht, was passiert wäre, hätte nicht irgendjemand die Polizei alarmiert. Die Täter flüchteten daraufhin. Hinweise können an jeder Dienststelle der Polizei in Berlin abgegeben werden und werden dringend benötigt: Die Täter sind noch nicht gefasst.

Ein Toter in Wedding bei Straßenschlacht

Um 13 Uhr ging der "Karneval der Kulturen" dann in der Hochstädter Straße in Wedding weiter: Arabische Familienclans lieferten sich dort eine regelrechte Straßenschlacht, bei der es dank Stich- und Schusswaffengebrauchs neben mehreren Schwerverletzten auch einen Toten gab.

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