Wenn der Verkauf von E-Zigaretten an Jugendliche ebenso wie der Alkoholverkauf verboten ist geht das schon in Ordnung. Man sollte davon jedoch nicht ableiten, dass Jugendliche keine E-Zigaretten (Alkohol) konsumieren. Wer „an den Stoff“ herankommen will dem wird es auch gelingen. Jeder war mal jung und kennt die "Tricks" wie man an Zigaretten oder mal ein Bier herankommen kann genau. Es findet sich immer irgendwo ein „guter Freund“ der helfend zur Seite steht. Die Wertung ob dies sowohl rechtlich als auch moralisch richtig ist bleibt hier ganz bewusst außen vor. Nichts desto trotz, das Jugendschutzgesetz ist in dieser Form vollkommen Ordnung.

Nicht in Ordnung ist, wenn unser Staat versucht mündige und somit volljährige Bürger in ihren Grundrecht zu beschneiden und ihnen vorschreibt was sie zu tun und zu lassen haben so wie dies ein Teil der TPD2 eben nun mal tut. Jeder sollte selbst entscheiden dürfen was er tut, schließlich muss er es auch selbst verantworten – in jeder Hinsicht.

Staat spiegelt bei E-Zigaretten Interesse an Schutz vor

Beispielsweise eine Beschränkung des Tankinhaltes von E-Zigaretten auf zwei Milliliter – was ändert das? Das wäre, also würde man die zulässige Länge von herkömmlichen Zigaretten um eine bestimmte Zahl von Zentimetern festlegen. Was soll eine solche Maßnahme bewirken? Es würde trotzdem weiterhin geraucht werden nur dass "dieses Vergnügen" nun spürbar teurer werden würde. Mit einer Besorgnis um die #Gesundheit der Verbraucher hat dies nicht ansatzweise etwas zu tun.

Die fehlerhaften Studien zur E-Zigarette seien hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Sicher ist, dass sich die Regierung die bereits umgesetzten Vorschriften zur Abgabe an Jugendliche zu Nutze macht um weiterhin einen Feldzug gegen die Ex-Raucher zu starten.

Steuereinnahmen bei E-Zigaretten im Vordergrund

Und genau das ist der Punkt um den es dem Staat und den Lobbyisten geht. "Ordentlich Kasse machen", abkassieren, mit ein Stück vom großen Kuchen abhaben zu wollen. Notfalls können Steuern "neu erfunden" oder auch regelrecht missbraucht werden. E-Zigaretten sind nicht mit Tabakzigaretten gleichzusetzen egal wie herum das Blatt von den Lobbyisten auch gewendet wird, weder in ihrem Aussehen noch in der Verwendung oder gar den Inhaltsstoffe (Nikotin hier teilweise ausgenommen). Die Tabaksteuer hierauf anzuwenden ist definitiv rechtswidrig.

Man agiert in diesen Kreisen lieber weiterhin mit Scheinargumenten zum Thema Dampfen um die E-Zigarette weiterhin in ein schlechtes Licht zu rücken. An Politiker kann nur der Appell gerichtet werden: "Hört auf Dampfer für dumm zu erklären." Es sind auch Eure Wählerstimmen.

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