Am 14. Dezember wurde ein Mitglieder #Hells Angels von zwei Mitgliedern eines rivalisierenden Motorradklubs in einem Restaurant mit Baseballschlägern angegriffen. Die beiden Täter wurden nun festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Es ist jedoch fraglich, ob sie für diesen Übergriff tatsächlich mit einer Haftstrafe rechnen müssen.

Eskaliert der Konflikt zwischen den Hells Angels und den Finks

Die australischen Behörden haben Angst davor, dass es in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt zu Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der rivalisierenden Motorradklubs Finks und Hells Angels kommen könnte. Am 14. Dezember wurde ein 25-jähriges Mitglied der Hells Angels in einem Restaurant von zwei Tätern mit Baseballschlägern attackiert. Zwar konnte sich das Opfer in einen nahegelegenen See retten und so den Angreifern entkommen, allerdings erlitt der 25-jährige bei dem Angriff eine Schulterverletzung.

Trotz der Tatsache, dass sich das Opfer nicht zu der Tat äußern wollte, konnten die australischen Behörden nun die beiden mutmaßlichen Täter festnehmen. Dabei handelt es sich um ein 23-jähriges und ein 26-jähriges Mitglied des Motorradklubs Finks. Wie australische Medien berichten, müssen die beiden sich wegen schwerer Körperverletzung verantworten und werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Aufgrund der unklaren Beweislage ist es jedoch fraglich, ob die beiden tatsächlich mit einer Haftstrafe rechnen müssen.

Polizei will einen Konflikt zwischen den Hells Angels und Finks im Keim ersticken

Die australische Polizei hat bereits deutlich gemacht, dass die Behörden keine öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen zwischen den Hells Angels, Finks und sonstigen Motorradklubs dulden werden.

Gegenüber der australischen Courier Mail sagte Polizeikommissar Phil Stevens: „Die Polizeibeamten sind noch wachsamer als zuvor, um mögliche Konflikte im Keim zu ersticken. Wir werden keine öffentlichen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Motorradklubs dulden.“

Australien hat eines der schärfsten Gesetze zur Bekämpfung von Motorradklubs. Dabei ist es den Mitgliedern nicht nur untersagt Kutten zu tragen, sondern diese dürfen auch keine Tattoo-Studios oder Sicherheitsfirmen betreiben. Allerdings haben sich bereits Mitglieder von 17 verschiedenen Motorradklubs wie den Hells Angels, Finks und Bandidos zusammengetan, um gegen dieses Gesetz zu klagen. Die Chancen für einen Sieg stehen dabei relativ gut, da selbst Menschenrechtsorganisationen das übertriebene Vorgehen der Behörden gegenüber Mitgliedern von Motorradklubs in der Vergangenheit kritisiert hatten.

Bildquelle: Flickr durch Miss_Millions unter CC BY 2.0

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