Es ist eines dieser Ereignisse, was sprachlos macht: An Silvester zog eine Gruppe von bis zu 40 Männer durch Köln und grabschte, bedrängte und missbrauchte alles, was ihnen an potentiellen weiblichen Opfern über den Weg lief.

Unfassbare Szenen am Kölner Hauptbahnhof

Mittlerweile häufen sich nicht nur in sozialen Netzwerken, sondern auch in den regionalen Medien, wie dem Express oder dem Kölner Stadtanzeiger, die Berichte von sexuell belästigten Frauen über das, was sich gegen 0 Uhr im und um den Kölner Hauptbahnhof abspielte. Frauen mussten sich den Weg bahnen durch eine unüberschaubare Gruppe männlichen Gestalten. Ihnen wurden die Kleidung entrissen, ihre Brüste wurden begrabscht und sogar in ihre Körperöffnungen in der Bikinizone steckten die Täter hemmungslos Finger und Hände. "Ficki, Ficki" und "Schlampe!" wurde dabei von dem hemmungslosen Mob gerufen. Handtaschen und andere Wertgegenstände wurden ebenfalls gestohlen. Der Skandal: Die Polizei gibt an, die Täter zu kennen. Es handele sich "wahrscheinlich" um Intensivtäter aus dem Bereich der Drogen- und Klau-#Kriminalität. Zahlreiche Zeugen berichteten im Anschluss, dass die Täter vermutlich nordafrikanischer Herkunft seien.

Wie viele Opfer gab es wirklich?

Doch wieviele Frauen wurden tatsächlich belästigt? Strafanzeigen sind bereits 35 bei der Polizei eingegangen: Eine beachtliche Zahl, liegt doch die Anzeigenquote bei Sexualdelikten wie Vergewaltigungen in Deutschland bei gerade einmal fünf bis zehn Prozent! Ausgehend von den bisher erstatteten Anzeigen, könnten demnach durchaus etwa 300 Frauen von den Männern belästigt worden sein. Insgesamt wären sogar schockierende 700 Opfer denkbar, nähme man an, es hätten nur fünf Prozent tatsächlich Anzeige erstattet.

Neben dem Terror-Alarm in München an Silvester nun also ein weiterer Schock. Womöglich erwartet die Deutschen ein hartes Jahr 2016.

 Bildquelle:Flickr unter CC BY 2.0 durch Vocalemily

 

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