11 / 18 / 18.000 / 50.000

Diese Zahlen beweisen, dass die E-Zigarette doch eine soziale Bewegung hervorgebracht hat und straft all jene Lügen, die ständig etwas anderes behaupten. 

Es war für viele Aktivisten der Dampferszene ein Krimiabend der Extraklasse, was sich Sonntagabend abgespielt hatte. Zu Hunderten saßen sie vor ihren Rechnern und spekulierten, wann das Quorum von 50.000 Zeichnungen erreicht werden würde. Zeitweise ging nichts mehr auf den Servern des Deutschen Bundestages.

Dann endlich die erlösende Zahl von 50.000 Onlinezeichnungen für die Petition Nr: 61453 "Verbraucherschutz - Keine Umsetzung von Artikel 20 Tabakproduktrichtlinie 2014/40/EU (elektronische Zigaretten) vom 07.10.2015 

Jetzt zu den Zahlen im Einzelnen

  • Seit 11 Jahren gibt es für die Bürger in Deutschland die Möglichkeit, eine Petition im Deutschen Bundestag einzureichen. 

  • Jährlich werden um die 18.000 Petitionen eingereicht

  • Bis jetzt haben es wohl nur 18 Petitionen geschafft, das Quorum von 50.000 Zeichnungen innerhalb von drei Wochen zu erreichen.

  • Bis jetzt sind für die Petition 61453 weit über 50.000 online Zeichnungen gezählt, ohne jene, die bereits offline eingereicht wurden.

In gut unterrichten Kreisen wird vermutet, das die offline gezeichneten Stimmen, nochmals mehr als 10.000 Zeichnungen einbringen werden, aber es könnten durchaus noch mehr werden.

Somit ist das eingetreten, womit niemand wirklich gerechnet hat, die Dampferaktivisten wohl am wenigsten. Doch scheint die aufklärerische Fleißarbeit der zum größten Teil unabhängigen Aktivisten, sehr erfolgreich gewesen zu sein und hat offensichtlich auch jene aufgerüttelt, die bislang gedacht haben, dass trotz all der Negativpropaganda, es so schlimm schon nicht kommen würde.

Doch weit gefehlt, denn es bahnt sich an, dass die von der EU erarbeiteten Daumenschrauben, den man den Dampfern auferlegen will, in Deutschland sogar deutlich fester geschraubt werden sollen, indem man ans Eingemachte geht und gerade die Aromen, die den Umstieg vom Rauch zum Dampf für Raucher so attraktiv macht, gänzlich verbieten will und nur noch Tabakaromen auf dem Markt für die E-Zigarette verbleiben sollen.

Das man den Fortschritt der Verdampfer durch unlogische und nicht nachvollziehbare Auflagen dermaßen beschränkt, dass nur noch unzureichende Geräte auf dem Markt verbleiben. Überhaupt wird die technische Entwicklung dadurch um Jahre zurückgeworfen, sodass das Dampfen, gekoppelt mit einer fortlaufenden Negativpropaganda, einen Großteil der Raucher davon abschrecken wird, sich der weitestgehend harmlosen Alternative des inhalativen Nikotinkonsums zuzuwenden und jene alteingesessenen Dampfer, die sich das nicht bieten lassen werden, in eine nebulöse Grauzone entlässt. 

"WIR SIND KEINE BEZAHLTEN SCHERGEN"

Das erreichte Quorum zeigt eines überdeutlich, das die Dampfer keine von der E-Zigarettenindustrie bezahlten Schergen, sondern freie mündige Bürger sind, die für ihr Recht auf Selbstbestimmung mit demokratischen Mitteln kämpfen. Es ist sogar eine große Bewegung, denn nur ein winziger Teil jener, den dies betrifft, nehmen überhaupt an solch einer Petition teil, das liegt auch daran, das die große mediale Aufmerksamkeit diesbezüglich gänzlich fehlt.

Somit haben die Dampfer allen Grund, sich nicht als eine kleine bezahlte Minderheit verunglimpfen und sich übers Maul fahren zu lassen, denn sie sind viele. #Europäische Union #Gesundheit