+ Newticker vom Unfalltag beendet +

23:55 Uhr: Die Kripo nimmt ab 7 Uhr morgens die Arbeiten an der Unfallstelle wieder auf.

23:30 Uhr: Die Polizei dementiert Spekulationen. Man ist am Anfang der Ermittlungen.

20:30 Uhr: Aus Ermittlungskreisen heißt es, dass eine Fehlentscheidung im Stellwerk zur Katastrophe geführt haben soll.

18:30 Uhr: Auch die CDU sagt ihren Aschermittwoch ab.

17:05 Uhr: CSU, SPD, Die Linke, Grüne und FDP sagen aus Respekt vor den Toten ihren politischen Aschermittwoch ab.

17:00 Uhr: Die Zahl der Toten steigt auf zehn. 

14:00 Uhr: Vertreter von Meridian: "Beide Lokführer sind tot!"

13:30 Uhr: Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auf der Pressekonferenz: "Ich habe die Unglücksstelle gerade besucht. Es ist ein erschreckendes Bild, was sich dort zeigt. Der eine Zug hat sich in den anderen hineingebohrt." Offenbar mussten beide Züge mit hoher Geschwindigkeit gefahren sein.

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Bei einem schweren Zugunglück in Bayern sind mitten im Berufsverkehr mindestens 9 Menschen um Leben gekommen. Unter den Toten sollen auch die beiden Lokführer und zwei Zugbegleiter der Meridian-Züge sein, das bestätigte die Polizei. Die Einsatzkräfte haben um etwa kurz vor 12.00 Uhr die letzten Verletzten aus den Waggons geholt. Bei dem Unfall sind über 100 Menschen verletzt worden, 55 von ihnen schwer. Auf der Strecke fahren sonst um diese Uhrzeit auch viele Schüler. Aufgrund der Faschingsferien waren keine Schulkindern in den Zügen.

Vermutung: In der Kurve nicht gesehen

Laut Polizei bleibt die Ursache für den schweren Zusammenprall auf der eingleisigen Strecke zunächst unklar. Fest stehe, dass die beiden Züge gegen 6.45 Uhr in einer Kurve zusammengestoßen sind, in etwa auf der Höhe des Klärwerks von Bad Aibling. Der Bürgermeister von Bad Aibling, Felix Schwaller, vermutet, dass sich die Lokführer in der Kurve vielleicht nicht gesehen haben könnten. Sie liegt in einem Waldstück. Die Strecke zwischen Rosenheim und Kolbermoor ist eingleisig.

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Foto: Bayerischer Rundfunk #Notarzt