Es ist einer der Punkte, in denen sich das demokratische wie das republikanische Parteiestablishment überraschend einig sind: Das amerikanische Volk darf nicht die volle Wahrheit über die Terroranschläge am 11. September erfahren. 

28 streng geheime Seiten verraten die Wahrheit über 9/11

Abseits von mit kritischer Recherche meist leicht widerlegbaren Verschwörungstheorien zu 9/11, die meist so schlecht gemacht sind, dass sie - wie beispielsweise der bekannte Propagandastreifen "Loose Change" - dutzendfach redigiert werden müssen, ist es nämlich ein Fakt, dass 28 Seiten des Untersuchungsberichtes des Congress von Präsident Bush als "Top Secret" eingestuft wurden und demnach nicht veröffentlicht werden durften. Seit Jahren versuchen sowohl republikanische als auch demokratische Abweichler endlich eine Freigabe zu erreichen, damit das amerikanische Volk doch noch die ganze Wahrheit erfährt, doch das Establishment blieb bislang hartnäckig.

Trump will als Präsident reinen Tisch zu 9/11 machen

Congress-Abgeordnete, die die Geheimakte kennen, aber nicht offen darüber sprechen dürfen, bezeichnen sie als "Game changer": Als etwas, was die Terroranschläge, ihre Planung und ihre Finanzierung in völlig neuem Lichte erscheinen lässt. Offiziell handelten die Al Kaida Terroristen nämlich ohne jede Unterstützung eines Staates. Genau das sollen die 28 Seiten aber widerlegen, behauptet nun auch Donald Trump. „Aber die Iraker waren es nicht. Ihr werdet sehen, wer wirklich das World Trade Center zerlegt hat, denn die haben Papiere da drin, die Top Secret sind. Ihr könntet feststellen, dass es die Saudis waren, okay? Das werdet Ihr herausfinden.“, sagte der derzeitige Spitzenreiter der Republikaner, der sich für eine Freigabe der Akten ausspricht.

Trump attackiert Bush-Brüder

Trump hatte sich bereits im Oktober letzten Jahres gegenüber CNN zum Thema geäußert und Präsident George W. Bush schwere Fehler vorgeworfen: "Bush könnte einige Fehler in Hinblick auf den Terroranschlag gemacht haben, weil sie wussten, dass da etwas kommt; CIA Chef Tenet hat ihnen gesagt, dass da etwas im Anmarsch ist. Sie wussten also, dass Terrorgefahr bestand, haben aber nicht intensiv genug mit dieser Information gearbeitet." 

Hatten die Saudis ihre Finger im Spiel?

Der Bericht der Untersuchungskommission gibt Trump teilweise Recht. In der Tat gingen bei den Sicherheitsdiensten im Sommer 2001 alle Alarmleuchten an, jedoch war nicht klar, wo das Terrornetzwerk Al Kaida zuschlagen würde. Neben möglichen amerikanischen Zielen waren auch die G8 oder Rom im Gespräch, belegen die Akten. Mit einem derart ausgeklügelten Schlag, der das damals praktisch ungesicherte Flugverkehrssystem nutzte, hatte wohl niemand gerechnet - außer vielleicht die Saudis, die als enge Verbündete der USA gelten, was eine etwaige Geheimhaltung erklären könnte. Wäre öffentlich bekannt, dass die Saudis den #Terror in Amerika offen unterstützt hätten, um die USA zur Destabilisierung von Rivalen wie dem Iran oder dem Irak zu bringen, hätten die USA sich auf Grund des Drucks der Bevölkerung wohl militärisch mit einem der mächtigsten Länder der Welt anlegen müssen: Mit völlig unkalkulierbaren Folgen für den Rohstoffhandel, die Weltwirtschaft und den Nahen Osten.

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