Auch in Hannover gibt es Studentenverbindungen: Vornehmlich Männerbünde, deren Tradition bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Eine solche Verbindung ist auch das Corps Hannovera, welches sich gemeinsam mit 19 weiteren Verbindungen im "Blauen Netzwerk" zusammengeschlossen hat. Während manche Studentenverbindungen einen christlichen, andere einen patriotischen Hintergrund haben, steht bei diesen das "Gesellschaftsprinzip" im Mittelpunkt.

Linksextreme schikanieren Studentenverbindungen

Bälle, Partys und adrettes Auftreten und Benehmen: Im Corps Hannovera werden Mitglieder noch zu echten "Gentlemen" erzogen. Stilecht wohnen die Studenten - von den berufstätigen Studienabsolventen , den "alten Herren", finanziell unterstützt - in einem schicken Anwesen mit Burgturm. Obwohl strukturell natürlich eher konservativ orientiert, treten Corps-Verbindungen politisch in der Regel nicht in Erscheinung. Dennoch stehen auch sie im Fadenkreuz der linksextremen Szene in Studentenstädten, die mittlerweile sogar christliche Verbindungen angreift und die Mitglieder der wenigen Frauenbünde mitunter im Hörsaal anpöbelt.

Familie mit Säugling in Lebensgefahr

Dass das Corps Hannovera aber Opfer eines Brandanschlages werden würde, damit hatte die "Aktivitas" - so werden aktive Studenten, die meist auf dem Haus wohnen, genannt - wohl nicht gerechnet. Doch in der Nacht auf den 17. April dann der Schock: Unbekannte entzündeten in der Nacht im an ein Nachbarhaus grenzenden Geräteschuppen ein Feuer. Nach kurzer Zeit sprangen die Flammen auf das Nachbarhaus über, in dem zum Tatzeitpunkt eine dreiköpfige Familie mit einem Säugling schlief.

Laut Polizei waren bereits Brandgase in die Wohnung eingetreten. Nur, weil jemand das Feuer entdeckte, konnte Schlimmeres verhindert werden. Auch der Verlust eines Menschenlebens sei sonst zu erwarten gewesen. Gerade im Schlaf sind Brandgase besonders tückisch, können sie schnell zur Ohnmacht und einem anschließenden Erstickungstod führen.

Göttinger linksextreme Szene besonders kriminell

Diesen hatte die linksextreme Szene, die in Göttingen besonders aggressiv agiert, offenbar billigend in Kauf genommen: "Tod und Hass" sprühten die Täter in Sowjet-Rot an eine Hauswand und brachten daneben noch zwei Mal Hammer und Sichel, das Symbol der kommunistischen Diktaturen, an. Bereits vor wenigen Wochen sorgten Linksextreme für Entsetzen, als sie vor dem Haus des #AfD-Mitglieds und Junge-Alternative-Funktionärs Lars Steinke eine Spontandemonstration durchführten und dabei vor seiner Haustür ein Grab mit Holzkreuz anbrachten. "Ein Grablicht für Lars Steinke" stand auf ihren Plakaten. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hatte bereits vor zwei Jahren die Mittel im Kampf gegen Linksextremismus auf Null gesetzt. Linksextremismus sei in ihren Augen "ein aufgebauschtes Problem". #Terror #Kriminalität