Irgendwann musste auch die Lokalzeitung NNP über die Limburger Chaosnacht berichten: Titelte das Blatt über das von nächtlichen Gewaltexzessen überschattete Familien-Stadtfest "Summer Games" am 21.08.2016 allen Ernstes noch "Summer Games: Pure Entspannung", reagierte das Blatt zwei Tage später und stellte - wohl maßgeblich auf Grund der Berichterstattung von Blasting News Deutschland, die über 25.000 Menschen erreichte - einen neuen Artikel mit der Überschrift "Massenschlägerei auf den Summer Games" ein. In diesem schrieb die NNP nun, dass das Ausmaß der Schlägerei "offenbar deutlich größer" gewesen sei, als vermutet.

Also alles wieder gut in Limburg? Wohl kaum. Die Pressemitteilungen der Polizeidirektion Limburg aus den letzten Tagen sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, wo die Kriminalitätsschwerpunkte in der Stadt tatsächlich liegen und aus welchen Personengruppen die Täter stammen. In Limburg liegen zwischen schweren Straftaten momentan kaum zwei Wochentage. Hier eine Auswahl der Straftaten, hinter der sich eine kleine Gruppe von Tätern verbergen dürfte, die für die Limburger Zustände die Verantwortung trägt. Dies ist auch deshalb nötig, weil abermals die Regionalpresse längst nicht über alle Vorfälle berichtet hat.

Montag 22.08.2016 - Zetteltrick

Vorsicht vor dem Zetteltrick! Am Montag wurde bei einem Limburger Hauseigentümer geklingelt. Eine "südosteuropäisch" aussehende Person zeigte dem Mann einen Zettel mit der Aufschrift "Hilfe/Unterstützung" und versuchte ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Währenddessen drang ein Komplize durch die Terrassentür ins Haus ein und suchte nach Wertgegenständen. 

Diese Ablenkungsmasche wird auch auf öffentlichen Plätzen vornehmlich von in kriminellen Banden organisierten "Rotationseuropäern" durchgeführt. Da die Täter nicht gefasst sind, sind weitere Trickdiebstähle zu befürchten. Am selben Tag wurde übrigens einer jungen Fahrradfahrerin in Limburg von einem etwa 1,80m großen, dunkelhäutigen Mann das Fahrrad gestohlen, als sie es auf Grund eines Krampfes abstellen musste. 

Mittwoch 24.08.2016 - Syrer begrabscht junge Frau im Parkbad, Exhibitionist treibt sein Unwesen in Lindenholzhausen

Bereits am 14.08.2016 entblößte sich ein Exhibitionist in der Bahnhofsstraße, nun wiederholte sich dies in der Straße am Wingert. Vor einer 39 Jahre alten Frau ließ der Mann seine Hose herunter und entblößte seine Genitalien, die er anschließend unsittlich berührte. Die mutige Frau konnte den Perversen jedoch vertreiben. Er soll mit 1,60m recht klein gewesen sein, eine "südländische" Erscheinung gehabt und einen schwarzen Vollbart getragen haben.

Weniger glimpflich ging es im Limburger Parkbad ab: Ein 56 jahre alter Syrer sprach eine 19-jährige Frau an und verfolgte sie ins Wasser. Dort grabschte er ihr an den Hintern. Kommentar der FNP: "Da hat wohl jemand ein klares Nein nicht verstanden".  

Trauriger Höhepunkt: Wieder ein Samstagabend! (27.08.2016)

Den vergangenen Samstag wird ein 21 Jahre alter Iraker wohl nie mehr vergessen: Eine Gruppe von fünf Personen griff den jungen Mann aus ungeklärten Gründen an, schlug ihn zu Boden und trat weiter auf ihr wehrloses Opfer ein. Mit einem Baseballschläger schlugen sie dem Mann so stark auf den Kopf, dass dieser stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Die Nationalität der Täter ist nicht bekannt, sie flohen als sich Zeugen näherten. Sie sollen jedoch eine "ausländische Sprache" gesprochen haben.

Laut telefonischer Auskunft des Pressesprechers der Stadt Limburg Johannes Laubach wird die Stadt insbesondere im Limburger Parkbad die Zahl der Sicherheitskräfte erhöhen, Schilder mit Fotografierverboten anbringen und verstärkt Hausverbote gegen Delinquenten aussprechen. Offenbar wurden Frauen in der Vergangenheit also auch durch ungewollte Fotoaufnahmen belästigt.

Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei Limburg unter (06431) 9140-0 in Verbindung. #PEGIDA #Flüchtlinge #Kriminalität