Es war Montag, der 26. September 2016, als die Polizei Dresdens nachts zum Schauplatz zweier Sprengstoffanschläge gerufen wurde. Der erste Sprengsatz explodierte vor der Tür einer Moschee. Der Imam und seine Familie befand sich im Haus, sie wurden aber nicht verletzt. Kurz darauf der zweite Anschlag. Diesmal vor dem Kongresszentrum Dresdens, in dem die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr stattfinden sollen. Auch hier kam es nur zu leichten Schäden am Gebäude, verletzt wurde niemand. Trotzdem evakuierte die Polizei die Hotelbar vorsichtshalber. 

Schon schrien alle: Fremdenfeindlichkeit von Rechtsradikalen

Die möglichen Schuldigen standen für alle sofort fest: Es müssen Rechtsradikale gewesen sein, die die Anschläge aus Fremdenfeindlichkeit heraus verübt haben. Doch nun ist auf der #Antifa-Seite "linksunten.indymedia.org" ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden. 

Bekennerschreiben der "Antifa-Dresden" im Internet aufgetaucht

In diesem Bekennerschreiben werden die Anschläge als Protest gegen "Standortnationalismus, Partypatriotismus und Nützlichkeitsrassismus" sowie Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus deklariert. Gemäß den Bekennern fielen zum einen religiöse Moslems darunter, deswegen der Anschlag auf eine Moschee, aber auch deutsche Politiker, weswegen sie auch das Kongresszentrum attackiert haben. 

"Ich habe Angst! Ich glaube, die wollen uns töten!"

Der Imam selbst spricht nicht genügend gutes Deutsch, um seine Meinung äußern zu können, deswegen lässt er seinen Sohn Ibrahim Turan sprechen.

Egal, wer den Anschlag verübt hat, egal aus welchen Gründen, dieses Kind ist nur Opfer, weil es in eine Familie, in eine Religion geboren wurde, die von Linksradikalen, Rechtsradikalen, aber auch der europäischen Mitte gehasst wird. (Monte Veritas)

Antifa will diesjährigen Tag der Deutschen Einheit zu einem Desaster machen

Auf demselben Portal wird dazu aufgerufen, die diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in #Dresden zu "crashen". Alle Antifanten werden aufgerufen, sich nach Dresden zu mobilisieren. Dieser Tag solle für alle Nationalisten und Rassisten zu einem Desaster werden. Die Hauptaugenmerk der Störung solle darauf liegen, dass die Politiker nicht ungehindert "Abschottung, Ausgrenzung und Ausbeutung" feiern könnten.  #Islam