In einer Debatte, in der es um die Flüchtlingskrise, insbesondere die Zusammenarbeit zwischen der #EU und der Türkei ging, zitierte er angebliche Erkenntnisse osmanischer Wissenschaftler. Der griechische EU-Abgeordnete Eleftherios Synadinos, von der Partei der "Goldenen Morgenröte", sagte, dass sie ferner heruas gefunden hätten, dass der Türke wie der Hund sei, der den Wilden spielt, aber wenn er gegen den Feind zu kämpfen hätte, davon liefe.

"Der einzige effektive Weg, mit den Türken umzugehen, ist die Faust und Entschlossenheit.“

Für den deutschen EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) musste auf diese Aussage eine Strafe folgen, gemäß den Artikeln 11 und 165 der Geschäftsordnung. Seiner Meinung nach wäre eine Sanktion notwendig, weil, seiner Ansicht nach, der systematische Versuch gemacht würde, den Rassismus salonfähig zu machen. Immer wieder würden "rote Linien" überschritten. Seit der letzen EU-Wahl wären mehr als hundert europaskeptische und europafeindliche Politiker vertreten. Eine Debatte darüber ließ er nicht zu, versicherte aber, dass Synadinos, nach dem Ausschluss die Gelegenheit für eine Anhörung gegeben würde.

"Wenn Sie sich nicht beruhigen, Herr Gollnisch, bekommen sie eine Beruhigungstablette"

Bruno Gollnisch, EU-Abgeordneter der Front Nationale Frankreich, protestierte lautstark gegen den Ausschluss und dem Verbot der Debatte darüber. Dem Protest entgegnete Schulz, er solle sich beruhigen, sonst würde man ihm ein Beruhigungsmittel verabreichen. Beifall gab es für beide Seiten: Für Schulz für den Ausschluss eines Parlamentariers mit rassistischen Äußerungen und dadurch die Wahrung der Werte der EU, in der alle Völker gleichwertig seien, aber es gab auch Solidaritätsbekundungen für Synadinos, von Abgeordneten, die weniger politisch korrekt denken. #Zensur #Rassismus