Die New York Times nannte den Republikaner jüngst den "schlimmsten Kandidaten, den eine große Partei in der modernen amerikanischen Geschichte hervorgebracht hat". Im Wahlkampf ist der Immobilientycoon mit einem geschätzten Privatvermögen von 3 Milliarden $ vor allem durch Diffamierungen von Randgruppen aufgefallen. Gerne stellt er sich als Selfmademan dar, tatsächlich wurde er bereits mit einem goldenen Löffel geboren. Er prahlt mit seinen Erfolgen und spricht davon, dass er Amerika wieder groß und vor allem reich machen möchte. Wie er dies bewerkstelligen will, erfährt man nicht.

NYT: Trump-Sieg ein Desaster für die USA

Die New Yorker Zeitung steht mit ihrer Meinung sicher nicht alleine, dennoch verzeichnet der Milliardär ungeahnte Vorwahlerfolge. Kurz vor den US-Präsidentenwahlen im November ist erkennbar, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Hillary #Clinton und Trump geben wird. Würde Trump die Wahl gewinnen, hätte das jedoch erhebliche negative Konsequenzen für die amerikanische Wirtschaft. Zahlreiche Unternehmen aus Silicon Valley und anderen wirtschaftsstarken Regionen haben bereits angedroht, im Falle seines Wahlsieges das Land zu verlassen. Auch Europa müsste mit erheblichen Negativfolgen rechnen.

Erhebliche Konsequenzen für Europa

Sollte #Donald Trump tatsächlich US-Präsident werden, hätte das gravierende Auswirkungen auf die Märkte weltweit. Nimmt man seine Ankündigungen ernst, hätten viele Staaten unter einer Trump-Regierung zu leiden, Deutschland als Exportnation ganz besonders. Sein Einzug ins Weiße Haus würde den Wohlstand in Europa bedrohen. Zwar konnte der Mann zeigen, dass er als Investor ein gutes Händchen hat, doch ein politisches Konzept sucht man bei ihm vergebens.

Trumps Charakterschwäche - Turbulenzen auf den Märkten

Wirtschaftsexperten sehen in seiner Charakterschwäche, seiner Sprunghaftigkeit, das größte Problem. Er schafft es, im Verlauf einer einzigen Rede mehrmals hintereinander völlig widersprüchlich Aussagen zu machen. Ein solcher Mann kann kein Handelspartner sein, auf den Verlass wäre. Kaum jemand kann einschätzen, was bei Exzentriker Trump nur Prahlerei und was Fakt ist. Seine unklaren Positionen würden unweigerlich zu Chaos an den Märkten führen und für Anleger Kursschwankungen mit großem Risiko bedeuten.

Trump hat immer noch keine Strategie

Nach wie vor verspricht Trump seinen Wählern das Blaue vom Himmel. Im Gegenteil zu ihm würdigt die „New York Times“ Clintons „Mut, Erfahrung und Intellekt“. Allerdings ist ihre Intelligenz auch ein Hemmschuh. Viele Wähler halten sie führt zu abgehoben. Doch selbst wenn man das Establishment verurteilt und der früheren Außenministerin in manchen Punkten sogar Fehlverhalten vorwirft, bei der Entscheidung zwischen Teufel und Belzebub ist Clinton sicher die bessere Wahl. Hillary Clinton kann Probleme analysieren, Antworten finden und gegeneinander abwägen. Davon ist Trump weit entfernt.

 

Bild: Michael Vadon (Own work) [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons #Wahlen