Erinnern Sie sich noch an die konstant wiederkehrenden Berichte über Drogenfunde im Alten Land (Hamburg)? Monopol der kommunistischen PKK, die offiziell einen Bund mit der FARC haben. Da muss man sich die deutsche Beamtenmentalität vor Augen halten, dass da nicht Verwunderung aufsteigt, dass der kurdische Hartz 4-Empfänger, nach einer Woche arbeiten auf der Gemüseplantage im Alten Land plötzlich Ferrari fährt. Oder ein sächsischer Gemüsehändler mit Millionen um sich wirft. Aber wenn Totalversager in den Ermittlungen Sachsensumpf und #NSU eine kometenhafte Karriere hinlegen, das wundert niemanden.

Das angebliche NSU Opfer, Enver Şimşek, lebte in Deutschland, weil er in der Türkei einen Mann ermordete. Daher glaubte die Polizei zunächst an Blutrache. Unbeachtet bleibt, dass der Mann auch Mitglied der PKK war. Eventuell hätte Tino Brandt etwas Licht in diese Situation bringen können. Der war ein alter Freund von Zschäpe, Bönhard und Mundlob aus der Zeit des Thüringer Heimatschutzes. Dieser Heimatschutz ist direktes Überbleibsel der WSG (Wehrsportgruppe Hoffmann). Die größte Neonaziorganisation der BRD und war 1980 verboten worden. Sie wurde von Odfried Hepp und Walter Kexel aufgebaut. Nachdem Verbot formierten sie die Hepp-Kexel-Gruppe. 

Die Stasi gab der Gruppe auch logistische Hilfe, zum Beispiel bei Überfallen von Nidderau, Nürnberg, Hungen, Nidda und Friedberg (Abt. XXII, 20. Februar 1983, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 1, S. 36–42.). Außerdem unterrichtete die STASI die Gruppe im Bombenbau und zwar in der Lüneburger Heide, wo ein Waffenversteck angelegt worden war, in dem später einige RAF-Terroristen in die Falle gingen. Die Stasiakten Abt. XXII, 20. Februar 1983, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 1, S. 36–42.) nennen die meisten Neonazi-Terroristen mit ein arabischen Codenamen: Walther Kexel = Nabil. Ottfried Hepp = Jussuf, Dieter Sporleder (Gundolf), Hans-Peter Fraas = Achmed, Ulrich Tillmann = Nidal, Helge Blasche = Mahmond.

Die Neonaziaktivistin Christine Hewicker war eine Freundin von der RAF-Terroristin Verena Becker. So trat Kexel mit der RAF in Verbindung. Damals bestand sie aus Christian Klar (seit seiner Haftentlassung arbeitet dieser für Linke-Politiker und Stasi IM Dehm, der vor kurzem versuchte diesem Zugang zum Bundestag zu verschaffen), Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz. Ab Februar 1983 vermerkt die STASI-Akte, Hepp arbeite nun für die Abteilung XXII an einem „konspirativen Objekt“. Als der Fahndung der westdeutschen Behörden zu groß wurde, organisierte die Stasi Hepps und Kexels Flucht nach Syrien, blieben in der Kontaktbereitschaft. Hepp tauchte wieder auf bei der Palestinian Liberation Font (PLF, eine Untergruppe der PLO), eine marxistische Gruppe. 1983/84 sind mehrere Reisen von Kexel in die DDR bekannt (Abt. XXII, 16.04.1085, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 1, S. 135–138.).

1984 teilte Hepp seinem Stasi-Offizier in Budapest mit, dass der PLF General Mohammed Ghadhan ihn aufgefordert hatte, Verbindungen zwischen Palästinensischen Extremisten und Neonazis aufzubauen. Hepp hatte Angst vor den westdeutschen Behörden bei einer Einreise. Sein Stasi Offizier sagte, dieses Problem zu lösen. Mit falschen Papieren durch die Stasi ausgestattet, kehrte er mit einer französischen Kommunistin nach Europa zurück, mit dem Auftrag Terrorgruppen zu formieren. (Abt. XXII, 25.09.1984, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 9, S. 341–354.) Bei einem Konspirativen Treffen mit Mohammed Ghadban, im Pariser Hilton Hotel, wurde er von französischen Fahndern festgenommen. Dies beunruhigte die Stasi (Abt. XXII/1, Information über weitere Erkenntnisse zur Festnahme des Hepp, 19. April 1985, BStU MfS AOPK 7896/91 Band 14, S. 90–91.); sie befürchtete, die Franzosen werden die Verwicklungen der Stasi erkennen und in einem Skandal werde die DDR mit Verstrickungen in Islamterror und Naziterror konfrontiert. #Die Linke #Rechtsextremismus