Ramin Peymani, Sohn einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters wurde in Teheran geboren. Im Kindesalter kam er mit seiner Familie nach Deutschland zurück. Nun ist er Publizist und einstimmig gewählter FDP-Vorsitzender von Kelkheim. 

In der Huffington-Post hat er über die Begegnung mit einem syrischen Flüchtling erzählt, die ein anderes Licht auf die Gründe wirft, wegen derer die Einwanderer hierher kommen, fernab von dem, was die Mainstream-Medien tagtäglich von sich geben. 

Peymani traf den jungen Mann an einer Supermarktkasse. Der Syrer wollte eine Handykarte kaufen und hatte Fragen dazu, konnte aber kein Deutsch. Die Kassiererin wiederum verstand kein Englisch. So sprang Peymani ein und half bei den Verständigungsschwierigkeiten aus. Anschließend kamen sie noch weiter ins Gespräch und der Buchautor erhielt interessante Informationen, die man so in den Medien nicht zu hören bekommt. 

Keiner der sogenannten Flüchtlinge muss tatsächlich vor etwas fliehen

Das Assad-Regime sei zwar grausam und ungerecht, aber man könne in #Syrien gut leben (siehe Video unten), wenn man sich nicht mit ihm anlegen würde. Er selbst komme aus Damaskus, da gäbe es auch keinen IS. Peymani traute seinen Ohren kaum und vergewisserte sich:"Willst Du damit sagen, die meisten Syrer fliehen nicht vor Krieg und Verfolgung?" Der Syrer bestätigte dies. Er und seine Freunde seien gegangen, weil sie nicht zur Armee wollten. Außerdem sei es in Europa leichter einen guten Beruf zu bekommen und Geld zu verdienen. 

Warum kommen gerade jetzt so viele?

Es läge nicht daran, dass das Assad-Regime schlimmer geworden sei. Er sei zwar grausam und ließe Regime-Gegner umbringen, aber ihn und seine Familie hätte das nicht betroffen. Ebenso wenig seine Freunde. Aber letzten Sommer hätten sie im Internet gesehen, dass Deutschland Menschen suchen würde, die dort leben wollten.

Wir wurden von euch eingeladen, hier her zu kommen.

Außerdem hieß es, der Staat würde für sie sorgen und sie könnten hier Arbeit finden, aber er finde keine. Vorher wäre er mit Freunden in der Türkei gewesen, aber dort hätte es ihnen nicht gefallen. Er wollte dann unbedingt nach Deutschland, "weil dort auch jeder bleiben darf, nicht wie in anderen Ländern, die einen wieder wegschicken."

Auf Peymanis Nachfrage, ob er wegen des Krieges mit seinen Freunden in die Türkei geflohen wäre, lachte der Syrer und antwortete, dass sie dort hin seien, um Arbeit zu finden. Bomben und Krieg würden zu ihrem Leben gehören, deswegen sei keiner, den er kenne, aus Syrien weggegangen.

Verwundert fragte Peymani den jungen Syrer, ob dessen Geschichte typisch sei für die Menschen, die aus Syrien kommen und bekam dies von ihm bestätigt. Die allermeisten kämen hierher, weil sie sich hier ein besseres Leben erhofften.

Zu diesem Ergebnis kam auch eine Studie der Washington Post. Sie befragte Syrer, warum sie ihr Land verlassen hätten. Mehrfachnennungen waren möglich und die Statistik zeigt, wie oben in der Bildergalerie zu sehen, dass der Krieg der am seltensten genannte Grund ist.

 

#ISIS #Flüchtlinge