TU Berlin

Viele Jahre lang war es muslimischen Studenten der TU Berlin erlaubt, einen Raum für Gebete zu nutzen. Für das Freitagsgebet wurde ihnen sogar eine Turnhalle zur Verfügung gestellt. Dies artete doch derart aus, dass auch Nicht-Studenten kamen und sogar ein Imam predigte. Mit dem Wechsel der Hochschulleitung wurde dem ein Ende gesetzt. Der neue Präsident Christian Thomsen beschloss, zusammen mit dem Gremium der #Hochschule, dass die TU wieder ein neutraler, säkularer Ort würde. Auf diesen Beschluss folgten lautstarke Proteste und Demonstrationen.

TU Dortmund

Studentinnen der TU Dortmund beschwerten sich bei der Unileitung, dass ihnen der Zutritt zum "Raum der Stille" von muslimischen Männern verwehrt wurde, weil sie Frauen seien. Diese hätten den Raum zu einem muslimischen Gebetsort gemacht, wobei sie ihn provisorisch abtrennten. Der große Bereich wäre, nach ihren Vorstellungen, für Männer gewesen, das kleine, abgetrennte Abteil für Frauen. Als Reaktion darauf, schloss die Hochschule den Raum nun für alle.

Hochschule Bochum

Der radikale Salafist Sami A. hielt im Meditationsraum der Bochumer Hochschule Treffen mit Gleichgesinnten ab, was die Schulleitung veranlasste, auch diesen, von Muslimen missbrauchten Raum zu schließen. Nun gibt es nur noch einen "Gebetsbalkon".

Uni Essen

Nicht-muslimische Studenten wurde von Muslimen verboten, den Aufzug des Gebäudes während des Freitagsgebets zu nutzen. Sie hatten den Anspruch, dass dieser während der Zeit des Gebets ausschließlich ihren Glaubensbrüdern vorbehalten sei. Wobei die Betonung auf "Brüder" lag, so dass selbst muslimische Studentinnen den Aufzug nicht benutzen durften. Die Moslembrüder hatten aber noch weitere Forderungen. So durften auch die Toiletten in der Nähe des Gebetsraums vor, während und direkt nach dem Freitagsgebet nicht von „Ungläubigen“ betreten werden. Auch hier reagierte die Uni mit der Schließung des Raumes.

Uni Stuttgart

#Muslime versammelten sich in den Bibliotheken der Universität Stuttgart, um gemeinsam in den Gängen zu beten. Dabei versuchten sie auch hier, Studenten und sogar Beschäftigte der Universität am Betreten der Räume zu hindern mit der Begründung, sie dürften betende Gläubige nicht stören und man hätte Rücksicht auf sie zu nehmen. Damit hinderten sie die anderen am lernen, was nun dazu führt, dass die Unileitung diese Zusammenkünfte untersagt. Um beten zu können, schickt die Hochschulleitung die Gläubigen nun ins nahegelegene ökumenische Zentrum. Doch auch dort gibt es immer wieder mit fordernden Muslimen Probleme, wie der zuständige Pfarrer Mühlich berichtet. So wollten sie den Raum der Stille mit einem Vorhang abtrennen, damit Männer und Frauen separat beten könnten. Dies untersagte ihnen der Pfarrer jedoch. Auch als Muslimas in dem Raum beteten, in der er gerade ein Buch las, und sie ihn hinaus werfen wollten, weil er ein Mann ist, gab er nicht nach sondern erklärte, dass dieser Raum für Alle offen stünde und kein Gebetsraum für Muslime sei, in denen ihre Glaubensregeln herrschten. #Islam