Der Schock sitzt bei vielen noch tief. Donald Trump wurde demokratisch zum nächsten US-Präsidenten gewählt.

Für die Wirtschaft ein Gewinn! Für die US-Bürger auch?

Entgegen jedweder Prognosen ging Trump's Taktik auf - oder nicht?

Subjektiv schien er selbst überrascht über den Sieg, doch wird Trump's Triumph nun doch zur Katastrophe?

Ende November forderte Jill Stein, die Kandidatin der Green-Party in den USA, eine Neuauszählung der Stimmen in drei Bundesstaaten. Die Grundlage dafür lieferten Computerwissenschaftler:

In Wiscosin werden veraltete Wahlautomaten eingesetzt, diese ermöglicht Schadsoftware den Zugriff auf Wahlstimmen. Diese Sicherheitslücke kann ganz allgemein von einem Programmierfehler, dem Fehlen einer Firewall oder veralteter Software herrühren. Dies sehen Kritiker der Wahlmaschinen als ausschlaggebendes Argument gegen die Digitalisierung der Wahlen.Ob diese Automaten nun manipuliert oder gehackt wurden ist noch ungeklärt. Aber alleine die Möglichkeit eines Wahlbetrugs, würde vielen gelegen kommen.

Stein hat bereits einen Antrag auf Neuauszählung gestellt und will noch Folgeanträge für Pennsylvania und Michigan stellen.

Alles nur Zufall?

Die Auszählung in den jeweiligen Staaten ergab, dass die Demokratin Hillary Clinton viele Stimmen einbüßen musste. Ausgerechnet da wo Wahlcomputer zum Einsatz kamen, unterlag sie knapp.

Weshalb der Zweifel an einem #Wahlbetrug auf soviel Zuspruch stößt, ist der Fakt, dass im US-Bundesstaat Kalifornien der in Wisconsin verwendete Wahlcomputer verboten ist. Diese Geräte sind nachweislich sehr anfällig für Hackerangriffe.

Bis Anfang Dezember muss Clinton die erneute Auszählung fordern, sonst ist die Chance vertan. Doch bis dato hat sich die Politikerin nicht zu Wort gemeldet. Erst der leidenschaftliche Wahlkampf der Kandidaten Clinton und Trump. Dann die Ankündigung Trump's den Sieg Clinton's nicht anzuerkennen und nun wird er des Wahlbetrugs bezichtigt. Die US-Wahlen 2016 werden uns noch bis 13.Dezember 2016 in Atem halten - bis dahin müssen die Anträge auf Nachzählung gestellt sein.

Stein bemängelt schon bekannte Misstände und gibt vielen US-Bürgern eine Stimme. Doch die eigentlich Frage ist doch, ob es sich um ein gefundenes Fressen für Trump Kritiker ist oder ob an den Vorwürfen wirklich etwas dran ist?

Schließlich ist nicht zu vernachlässigen, dass in diesem Jahr nur 58,4% Gebrauch von ihrem Stimmrecht gemacht haben. Nach der US-Wahl 2000 die niedrigste Beteiligung bei den letzten vier US-Präsidentenwahlen. #Donald Trump #USWahl2016