Das Flüchtlingsdrama, das sich am Mittelmeer, aber auch in unseren Städten und Gemeinden abspielt, ist schrecklich. Der Hass, der importierte Terror und die vielen Toten im Mittelmeer sind eine humanitäre Katastrophe. Wer Syrien, Somalia oder Lybien verlässt, handelt rational. Kein normaler Mensch bleibt freiwillig in einem Land, das sich gerade in Einzelteile zerlegt und Menschen zu Tode steinigt. Dennoch müsste Europa umgehend alle seine #Grenzen schließen und verteidigen.

Europa wird reingelegt

Das wäre nicht inhuman, sondern rational. Denn in unserem Denken sind wir alle noch irgendwo in der Kolonialzeit hängengeblieben. Das "reiche" Europa, so meinen wir ohne weiteres Nachdenken, muss den Armen aller Welt Zuflucht und Hilfe bieten, weil wir die Herren der Welt und verantwortlich für alles sind... Aber Moment mal, da war doch was! Gilt das noch? Sind wir wirklich das "reiche und starke Europa" und im Süden da leben die "Wilden"?

Ach übrigens, die sind reicher

Ein kurzer Blick auf den Kalender und in das CIA-Factbook ist hierbei recht nützlich. Denn dort wird klar, dass sämtliche arabischen Golfstaaten wohlhabender und infrastrukturell moderner sind als wir Europäer. Europas goldene Zeiten sind schon lange vorüber. Aus, vorbei, Vergangenheit. Europa hat Wirtschaftsdauerkrisen, eine alternde Bevölkerung, wahlengewinnende Populisten, ein gefährlich nervöses Präkariat und einen Putin auf Testosteron vor der Tür. Derweil gönnen die Scheichs am Golf ihren Skihallen in der Wüste eine zweite Schicht Blattgold, lassen grotesk teure WM-Stadien bauen, wetteifern um das höchste Haus der Welt und folgen auch sonst dem Motto: Hau raus das Geld, es gibt ja genug.

Die Öl-Scheichs schauen weg

Warum wandern die ganzen #Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten eigentlich nicht einfach in die Glitzer-Emirate, nach Dubai, Abu Dhabi, Katar, Kuwait oder in das ultrareiche Saudi-Arabien? Ganz zu schweigen von Tunesien, wo seit einem grauenvollen Attentat auf Urlauber ganze 5-Sterne-Ressorts leerstehen. Zudem bräuchte das Land dringend eine Einnahmequelle als Ersatz für die geflohenen Touristen. Dorthin kommt man trockenen Fußes, bequem ohne Schlepper. Die Golf-Staaten haben überquellende Staatskassen, unendlich viel Platz und vor allem: die Flüchtenden müssten keine neue Sprache lernen, kein Boot betreten und ihre religiösen Gefühle würden tadellos geachtet.

Warum nicht zum Nachbarn?

Bin ich ein Rassist, wenn ich frage: Warum gehen die Flüchtlinge aus Syrien, Lybien usw. nicht in die Luxusoasen auf der arabischen Halbinsel? Was haben sie in Europa verloren? Warum wandert man um die halbe Welt, während der Nachbar doch helfen könnte? Viele merken gar nicht wie irre das alles ist, weil sie einem alten Weltbild anhängen. Diese Gutmenschen werden vermutlich selbst dann noch glauben, das Schicksal der Welt läge in europäischen Händen, wenn der alte Kontinent zum ärmlichen Altersheim der Welt geworden ist. Viel fehlt dazu nicht mehr.

Das Spiel mit dem Gewissen

Nein, man ist kein Rassist, wenn einem diffus unwohl ist angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen. Allerdings muss man neidlos anerkennen, dass die Öl-Scheichs ziemlich schlaue Leute sind. Lassen sich durch unsere Tankfüllungen ihre Blingbling-Paläste bauen und überlassen uns auch noch ihre Verwandtschaft in Not. Irgendwie ganz schön gewitzte Kerle, diese Jungs vom Persischen Golf.

Den Preis zahlen die Hochqualifizierten!

Am Ende geht dieser ganze Flüchtlingsunfug auf Kosten einer Gruppe, die derzeit niemand auf dem Radar hat: hoch qualifizierte Einwanderer aus aller Welt, die Europa tatsächlich braucht. Welcher Akademiker bei Sinnen kommt mit seinem Wissen nach Deutschland, solange wir unsere Einwanderung nicht im Griff haben? All jene, die jetzt die vermeintliche Pflicht für die Rettung aller Flüchtlinge in Europa sehen, sorgen dafür, dass am Ende die Populisten gewinnen. Und die Öl-Scheichs? Sie schauen aus der Ferne lächelnd zu, während ihnen ihre Viertfrau einen arabischen Mokka serviert. #Europäische Union