Als gewählter Päsident hat #Trump schnell den Schalter umgelegt und Clinton gelobt, ihr für ihre Arbeit gedankt. Kein Wort mehr von Gefängnis. Immerhin hat Trump das Ehepaar Clinton lange gefördert.

Das wird wohl einmalig sein, dass ein Mensch nun in so kurzer Zeit mit geheimsten "Geheimnissen" konfrontiert wird, wie ein neugewählter US-Präsident. So ist auch das "#Geheimdossier" der Präsidenten die Mutter aller Verschwörungstheorien und es ranken sich die tollsten Vermutungen darum.

Ähnliche Theorien spinnen sich um die deutsche #Kanzlerakte, die insgesamt als Blödsinn galt, bis sie ausgerechnet von tricky Egon Bahr in seinen Lebenserinnerungen als "Unterwerfungsbrief" bestätigt wurde.

Leider wissen wir bis heute nicht, was Willy Brandt wirklich unterschreiben mußte, weil er sonst nicht Kanzler hätte werden können. Eigentlich starker Tobak und reichlich unverständlich, dass man zu diesem Thema öffentlich nicht mehr Druck gemacht hat. Denn da wäre sicher die eine oder andere Wahlentscheidung anders ausgefallen.

Man wolle die Bevölkerung nicht "verunsichern", hörte man die Stimme aus dem Sachsensumpf dumpf tönen. Die Geheimhaltung in Deutschland hat ein eigenartiges Geschmäckle. Denn selbst das Parlamentarische Kontroll Gremium PKGr, das eigentlich die Geheimakten kontrollieren soll, kritisierte diverse Male den ungenügenden Zugang zu diesem Bereich. Wenn aber die Kontrolleure nicht kontrollieren, haben wir da einen dunklen rechtsfreien Raum?

Einen Unterwerfungsbrief wird Trump jedoch nicht zu unterschreiben haben

Wahr ist, dass in den 77 Tagen, die zwischen Wahl und Amtseid eines Präsidenten vergehen, der neu gewählte Amtsinhaber von CIA, FBI und anderen Dienststellen so offen eingeweiht wird, wie er es in seinem Wahlkampf erträumt hätte. Der wirkliche Schuldenstand, die tatsächliche terroristische Bedrohung in den USA. Lauter Geheimnisse, bis hin zum doppelten „Nuclear Football“, dem Atomkoffer für den scheidenden und neuen Präsidenten. (Quelle: Welt.de: "Das ultrageheime Dossier für alle US-Präsidenten).

Aber ob man ausgerechnet Trump wirklich alles erzählt? Er, der gar kein richtiger Politiker ist? Nur sechs Leute wissen angeblich überhaupt ALLES - hat man ihnen erzählt! Es soll in den USA gleich mehrere Schattenregierungen geben, die ihr eigenes Süppchen kochen und dafür sorgen müssen, dass die Politiker nach dem Prinzip Glaubhafte Abstreitbarkeit (auch glaubhafte Bestreitbarkeit; englisch plausible deniability) verfahren können.

Glaubhafte Abstreitbarkeit bezeichnet in der Politik eine Doktrin, die in den USA in den 1950er Jahren entwickelt wurde und in der damals neu gebildeten Central Intelligence Agency (CIA) zum Einsatz kam.

Jedenfalls werden wir nach dem Briefing einen anderen Trump sehen!