Anis Amri (24) ist tot. der mutmaßliche Attentäter von #Berlin wurde heute bei Milano erschossen. Doch das Ungeheuerliche bleibt. Wissen Sie, wo #Angela Merkel war, als ein mutmaßlich islamistischer Terrorist durch einen Berliner Weihnachtsmarkt fuhr? Sie saß laut JF (52/16) in einer Feierstunde für Integrationshelfer und sagte: "Es gibt immer Menschen, die müssen etwas länger überzeugt werden (…), es gibt sogar Menschen, die hören nicht hin. Dann muss man dann auch einfach seinen Weg weitergehen". Diese Ironie des Schicksals ist nicht die einzige atemberaubende Peinlichkeit im Kontext dessen, was in Berlin geschehen ist. Da wäre auch noch die Tatsache, dass der tatverdächtige Anis Amri (24) nach Informationen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen als "Gefährder" bekannt war.

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Der Mann soll nach Agenturmeldungen schon in Tunesien straffällig geworden und circa 2011 nach Italien geflüchtet sein. Dort saß er laut US-Sendern die meiste Zeit im Gefängnis, weil er notorisch kriminell war. Unter anderem habe er nach ein Flüchtlingslager angezündet. Nach der Öffnung der deutschen Grenzen ergriff Amri seine Chance und gelangte 2015 mit dem Flüchtlingsstrom nach Deutschland. Hier schloss er sich offenbar erstaunlich flott dem Kern der Islamistenszene an. Seine Radikalität wurde aktenkundig, man beobachtete ihn im Dunstkreis eines Salafisten-Gurus, der den Behörden als Brückenkopf der Terrorgruppe IS bekannt ist und interessanterweise auch noch frei in der Gegend herumläuft. Amri bat nach Berichten zahlreicher Medien sogar einen V-Mann (Agenten) der nordrhein-westfälischen Ordnungsbehörden, der als Islamist undercover ermittelt, um das Beschaffen von Waffen für einen #anschlag.

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Folgen? Keine!

Er wollte Waffen kaufen!

Nach Angaben des BR steht in Amris Akte, er propagiere "offensiv bei anderen Personen (...), gemeinsam mit ihm islamistisch motivierte Anschläge zu begehen". Er wolle den "Kampf gegen die Ungläubigen". Sein Asylantrag wurde zwar abgeschmettert, doch wegen formaler Probleme mit seinen Ausweispapieren durfte er - nach zwei Tagen in Abschiebehaft - weiter in Deutschland bleiben und sich frei bewegen. Auch die Vereinigten Staaten waren im Bild, Amri hat Einreiseverbot und steht auf der No-Fly-Liste, berichten Fox News, CBS und andere. Doch all das veranlasst niemanden in Deutschland, durchzugreifen.

Wer ließ ihn untertauchen?

Amri verschwand vom Radar der Ermittler und tauchte erst wieder auf, als er mit einem gekaperten LKW durch den Berliner Weihnachtsmarkt fuhr. Wie BILD meldet, begab er sich danach zu einer Moschee in Berlin-Moabit. Für solch einen Ablauf gibt es einen Begriff: Politikversagen. Am Donnerstag hörte man auf den deutschen Fernsehkanälen Politiker lamentieren, die Behörden hätten versagt.

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Doch es waren nicht die Behörden, die eine Völkerwanderung in siebenstelliger Zahl in Gang gesetzt haben. Es war ein einziger Mensch: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Nach einem Telefonat mit ihrem damaligen österreichischen Amtskollegen Werner Feymann (SPÖ) öffnete sie die deutsche Südostgrenze unter Umgehung ihres Kabinetts, des Bundestages, des Bundespräsidenten und der kompletten Regierung des Freistaats Bayern.

Merkels Fehlentscheidung?

Der zahlenaffinen Doktorin der Physik, hätte in diesem Moment eigentlich klar sein müssen, dass die deutsche Sicherheitsinfrastruktur personell, materiell und planerisch in keiner Weise auf einen solchen Massenansturm vorbereitet war. Zudem kamen statt ausländischer Fachkräfte oder Familien vor allem junge Männer in wehrfähigem Alter ins Land, wodurch die Behörden mit derart vielen Männern à la "Amri" konfrontiert wurden, dass eine lückenlose Überwachung schlicht unmöglich war - und ist. Es herrscht nach wie vor Chaos, die Grenzen stehen immer noch offen. Zuverlässige Quellen in den deutschen Sicherheitsorganen bestätigen dies, Politiker wie Horst Seehofer (CSU) sprechen es aus, wenn auch etwas verklausuliert. Würde in Deutschland derzeit nach normalen Maßstäben gehandelt, müsste Frau Merkel ihrem Gesprächspartner von einst, Werner Feymann, folgen: in die Rente.