Wenn sich diese Informationen als richtig herausstellen, wäre es einer der größeren Politskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte. Laut der Zeitung EXPRESS hat ein #Informant, dessen Namen das Blatt aus dem Rheinland zur Sicherheit verändert hat, am Tag vor dem Berliner LKW-#Attentat vor eben diesem und vor spezifischen IS-Strukturen in #Berlin gewarnt. Der Informant soll Zuträger der Berliner Sicherheitsbehörden gewesen sein, doch seine Warnungen seien auf taube Ohren gestoßen! Zu dieser Zeit habe der Verfassungsschutz laut EXPRESS noch erklärt: "Gegenwärtig stellen wir in Berlin keine IS-Strukturen fest". Dann fuhr der mutmaßliche IS-Scherge Anis Amri in einem LKW quer durch einen Berliner Weihnachtsmarkt, um Tod und Schmerz zu verbreiten.

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Unglaublich!

Der EXPRESS zitiert den Informanten mit den unfassbaren Worten: "Sie hatten Zeit, um sich vorzubereiten. Aber sie haben nur Papiere ausgefüllt. Wenn etwas passiert, kann keiner sagen: Wir haben es nicht gewusst". Der Informant hätte geahnt, dass etwas in der Art des Anschlags von Berlin geschehen würde. Er sei vor dem Krieg in seiner Heimat geflohen und habe in der deutschen Hauptstadt jene Menschen wiedergetroffen, vor denen er geflohen sei: IS-Anhänger. Er habe sie still beobachtet und mitbekommen, wie sie darüber sprachen, nämlich möglichst viele Andersgläubige zu töten.

Totales Versagen?

Der Informant habe, so der EXPRESS, eindeutig gesagt: "Berlin ist voll mit IS-Menschen. (...) Sie sind extrem religiös, sie wollen das tun". Er sei fassungslos gewesen, habe die Gefahr erkannt, sich an die Sicherheitsorgane gewendet und die Männer an die Behörden gemeldet.

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Dort erlebte er, dem vorliegenden Recherchestand zufolge, eine böse Überraschung. Die deutschen Behörden seien aus seiner Sicht passiv geblieben. Er habe die IS-Männer gesehen, wie sie weiter völlig unbehelligt durch die Gegend liefen. "Die Polizisten haben nichts gemacht. Sie haben Bürokratie. Sie füllen nur Papiere aus und sitzen dann rum", zitiert ihn der EXPRESS.

Der Verfassungsschutz sah keine Gefahr!

Der Verfassungsschutz reagierte nach Informationen derselben Quelle mit der Erklärung "Hinweise auf angebliche IS-Kämpfer hätten sich als nicht relevant herausgestellt". Steven Ernst, Terrorexperte vom Thinktank SCPS International, der gute Beziehungen zu deutschen Sicherheitskreisen hat, zeigte sich angesichts dieser Nachricht zwar erstaunt, hat aber eine Erklärung für das Geschehen. "Einerseits sind die deutschen Organe seit dem Massenzufluss von Menschen in Millionenhöhe schlicht und ergreifend überlastet. Aber es wird auch vergessen, dass es den Faktor Taqiyya gibt". Unter Taqiyya verstehe man eine Verhaltensweise im Islam, die erlaubt zu lügen und zu sündigen, wenn es dem Islam dient.

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Lassen die Deutschen den Taqiyya-Faktor außer Acht?

Steven Ernst erinnert daran, dass auch die Attentäter von 9/11 vor ihrer Tat nicht das Leben besonders sittenstrenger Muslime führten, ab jenem Moment, an dem sie in den USA ankamen. Dies diene der Tarnung und sei vom Islam gedeckt. "Ich habe die Befürchtung, dass die deutschen Sicherheitsorgane, wenigstens aber Teile davon, Taqiyya entweder nicht kennen oder nicht ernst genug nehmen. Wenn das der Fall sein sollte, ist der Moment gekommen, sich ernsthaft Sorgen zu machen", so Ernst. Blasting.News bleibt am Thema dran.