Es war einer der umstrittensten Momente im US-Wahlkampf: "Ich, Donald J. Trump, fordere einen vollständigen Einreisestopp für Muslime, die in die USA einreisen wollen, bis wir wissen, was mit denen verdammt noch mal los ist!" (Siehe Video unten).Die Nachricht verbreitete sich in den USA wie ein Lauffeuer und politische Beobachter vermuten durchaus, dass in dem traditionell islamkritisch geprägten Land diese Forderung einer der Gründe gewesen sein könnte, warum Trump entgegen aller Umfragen die Wahlen deutlich gewinnen konnte.

Donald Trumps Position unterstützt fast jeder zweite Deutsche

In Deutschland sorgte die Aussage für Kopfschütteln und Entsetzen: Zumindest bei Politikern der großen Parteien und bei den Mainstream-Medien.

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Doch diese scheinen die Rechnung ohne die deutschen Bürger gemacht zu haben. Zwar ist #Donald Trump bei den Deutschen in der Tat unbeliebt, jedoch scheint fast die Hälfte der Deutschen seine Forderung nach einem Einwanderungsstopp für Muslime zu teilen.

41 Prozent gegen weitere islamische Zuwanderung, jeder Zweite fühlt sich fremd im eigenen Land!

Erstaunliche 41 Prozent unterstützen Donald Trumps Position zu diesem Thema. Dies geht aus dem aktuellen Integrationsbericht der Bertelsmann-Stiftung hervor. Außerdem gaben 2016 sage und schreibe fünfzig Prozent der Deutschen an, sich auf Grund der schon hier ansässigen Muslime wie ein Fremder im eigenen Land zu fühlen. 2015 sagten dies "nur" 43 Prozent der Befragten. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), will diese Forderungen jedoch nicht ernst nehmen: Im kommenden Wahlkampf müsse es einen Konsens "aller Demokraten" im Wahlkampf geben, derartigen "Ausgrenzungstendenzen" entgegenzutreten, berichtet der Kölner Stadtanzeiger.

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Aydan Özoguz ist eine hochumstrittene Personalie

Özoguz selbst wurde immer wieder für ihre Positionen zum Thema Islam kritisiert. So stießen ihre Forderungen nach einem Nicht-Verbot von Kinderehen Anfang November auf erheblichen Widerstand. Ebenso kritisch wurde ihre Aussage rezipiert, man müsse im Kampf gegen die Islamisten eines mittlerweile verbotenen islamistischen Vereins "mit sehr großem Augenmaß" vorgehen. Zwei Brüder von Özoguz sind selbst Islamisten und betreiben eine radikale Internet-Plattform. Von ihnen hat sie sich distanziert. #PEGIDA #Flüchtlinge