Nach dem nicht sonderlich geglückten CDU-Parteitag wird jetzt unter Politikauguren in Berlin hinter vorgehaltener Hand ein Szenario gehandelt, mit dem die müde wirkende Bundeskanzlerin angeblich doch noch vor der Wahl 2017 entmachtet werden soll. CDU-Kreise wollen demnach eine Geschichte neu ausrollen, die niemals restlos aufgeklärt wurde. Das könnte sich jetzt ändern, sage jene, die in Berlin gut vernetzt sind. Darum geht es: Im atheistischen "Arbeiter- und Bauernstaat" DDR war es merkwürdig, dass eine Pfarrerstochter elitär studieren durfte. Die heutige #Bundeskanzlerin war denn auch - und das sind keine Spekulationen, sondern Fakten, über welche die Presse bereits berichtet hat - aktives Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ).

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Jede Sektion einer Uni der DDR hatte eine so genannte FDJ-Grundorganisation (GO). #Merkel war dort "Propagandistin“, besuchte Schulungen der FDJ und hatte die Aufgabe ihren Mitstudenten "im Zuge des FDJ-Studienjahrs die vorgegebenen Polit-Themen zu vermitteln", so der Focus. Dass die deutsche Kanzlerin eine FDJ-Propagandistin war und den Sozialismus lehrte, steht somit fest. Sie war also entweder opportunistisch oder eine Sozialistin. Merkel selbst tut diese Sache als Petitesse ab.

War Angela Merkel "gefestigt" im SED-Staat?

Im Überwachungsstaat „DDR“ wurde auch über das FDJ- und Gewerkschaftsmitglied Angela Merkel Buch geführt. So wurde sie von ihrem Kollegen Frank Schneider, bekannt als IM "Bachmann" bespitzelt. Dieser attestierte Merkel, so die Historiker Ralf Georg Reuth und der Journalist Günther Lachmann, eine "gefestigte Haltung" zur DDR.

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Er machte auch einen Eintrag, demzufolge Merkel als Funktionärin der FDJ zur "Elite im SED-Staat" gehöre. Nach der Wiedervereinigung entdeckte Merkel plötzlich ihren Abstand zum Sozialismus und folgt seither dem Duktus, es habe sie mit der DDR überhaupt nichts verbunden und sie habe die DDR nie als ihr Heimatland empfunden, wie der Focus berichtete.

Angela Merkels Geheimfoto!

Skeptiker in der Politszene behaupten, Merkels für eine Pfarrerstochter nur schwer erklärliche akademische Karriere habe kurze Zeit nach einem erfolglosen Anwerbeversuch durch Agenten der Stasi begonnen. So habe sie eine Arbeitsstelle beim der Elite vorbehaltenen "Zentralinstitut für physikalische Chemie" erhalten, wo sie im Jahr 1986 sogar promovieren durfte. Auch dies in der DDR eher unmöglich, wenn man das Regime ablehnte. Gänzlich obskur wird es bei einem Vorgang um den Dissidenten Robert Havemann, den das DDR-Regime unter Hausarrest und dauernde Bewachung gestellt hatte. Die Autoren einer Doku für den WDR fanden 2005 eine Geheimakte über Havemann und in ihr einen fast unglaublichen Gegenstand: ein Foto von Merkel.

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Dieses war Teil einer Serie von Stasi-Fotografien, welche jene Personen zeigten, die sich am Wohnhaus Havemanns aufhielten oder diesen besuchten. Was um alles in der Welt machte Angela Merkel dort? War sie eine der Wachen? Besuchte sie den Kritiker zu Kaffee und Kuchen? Letzteres ist doch sehr unwahrscheinlich, weil Havemann im Hausarrest nicht einfach Besuch empfangen durfte - schon gar nicht von Unterstützern. Merkel sagte zu diesem Vorgang nur, sie sei von einem Mitstudenten aus der Familie Havemann mit an das Haus genommen worden. Seitdem herrscht Schweigen.

Putschpläne?

In Berlin kursieren jetzt also angeblich #Putschpläne gegen die Bundeskanzlerin, um ihr Wiederantreten zur Bundestagswahl 2017 doch noch zu verhindern. Man wolle, so munkeln es Berliner Kreise, Merkel nicht mehr durchgehen lassen, sich zu den Vorgängen rund um ihre Vita in der DDR ausweichend zu verhalten. Selbst von einem "Helmut-Kohl-Szenario" ist die Rede. Dieser sei schließlich auch jahrelang mit seinen fragwürdigen Spendenpraktiken durchgekommen, bis ihm diese Vorgänge um die Ohren flogen. Damals propagandistisch federführend: Merkel. Hat sie den Zeitpunkt für einen würdevollen Abgang wirklich schon verpasst oder werden ihre Gegner kneifen? Es wird noch spannend werden in den nächsten Monaten.