#Venezuela war ein reiches und rechtstaatliches Land in Südamerika. Doch dann wurde es zum Experimentierfeld neo-sozialistischer Experimente. So bestimmen heute Mangelversorgung und Bargeldengpässe den Alltag der Menschen in dem schönen südamerikanischen Land. Gerade jüngst gab es nach Angaben der Agentur avn Demonstrationen, Proteste und sogar Fälle von Plünderungen. Dabei war Venezuela bis 1999 ein ziemlich normaler Staat. Doch dann startete der damals neu gewählte, neo-kommunistische Präsident Hugo Chavez einen politischen Abenteuerritt ins wirtschaftliche Verderben. Unter dem Motto "Der #Sozialismus des 21. Jahrhunderts" wurden die Venezolaner tatsächlich gleicher.

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Gleich arm. Zeitweise gab es nicht einmal Toilettenpapier zu kaufen und das Land ist wirtschaftlich, sozial und hinsichtlich seiner Entwicklung in einem rasanten Rückwärtsgang. Trotzdem allem war der inzwischen verstorbene Hugo Chavez ein Held für viele, vom "Irren aus Teheran" (BILD über Irans früheren Präsidenten Ahmadinejad) bis zur Linkspartei in Berlin. Laut Tagesspiegel sagte Oskar Lafontaine: "Ich weiß, dass für viele der Held des südamerikanischen Sozialismus Hugo Chavez ist." Damit hatte Lafontaine recht, doch der Sozialismus à la Chavez funktionierte nur so lange wenigstens halbwegs, wie er sich die Wohltaten mit teuren Petrodollars erkaufte. Als der Ölpreis zu sinken begann, funktionierte hinten und vorne nichts mehr, zumal Chavez Venezuela durch seine neo-kommunistische Politik zum Schrecken aller Investoren machte.

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Kein Konzern bei Verstand wollte noch nach Venezuela und so begann eine Armutsspirale.

Sozialismus und Chaos!

Beerbt wurde Chavez von Nicolás Maduro, der ideologisch sattelfest Chavez Politik weiter vollzog. Jetzt hat ein Mangel an Bargeld gewalttätige Proteste ausgelöst. In der Metropole Maracaibo bewarfen nach Agenturmeldungen randalierende Bürger Polizisten mit Steinen. Auch in der Stadt Maturín kam es zu Aufständen. Augenzeugen berichten von der Plünderung eines Geflügeltransporters. Der Lebensmittelmarkt muss inzwischen von Soldaten bewacht werden. Polizisten haben mehrfach Warnschüsse abgegeben, um die Aufstände zu beenden. In Santa Barbara wurde ein Geldtransporter angegriffen und einige Menschen erlitten Verletzungen, als die Fahrer das Feuer eröffneten.

Keine Weihnachtsgeschenke?

Hintergrund der #Unruhen sind die Mangelzustände der sozialistisch umgebauten Gesellschaft und eine miserabel gehandhabte Währungsumstellung. Präsident Maduro hat die bisher wertigsten Banknoten über 100 "Bolívares" beseitigen lassen.

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Stattdessen war eine zeitnahe Einführung von höherwertigen Banknoten vorgesehen, doch die Logistik machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Viele Venezolaner haben jetzt kein Bares, um Geschenke für das Weihnachtsfest zu kaufen.

Opposition in Gefahr!

Präsident Maduro jetzt tat das, was er immer macht: er beschuldigte die Opposition und fremde Mächte, wie es auch andere Potentaten gerne tun. Man denke nur an den türkischen Staatschef, der ein Meister darin ist. Er besitze Belege für "die Beteiligung von Oppositionsabgeordneten an versuchtem Vandalismus und Gewalttaten", erklärte er im Staatsfernsehen. In Venezuela gebe es keine Probleme, verantwortlich seien nur Oppositionspolitiker, die mit einer "Schmuggelmafia gemeinsame Sache machen und verhaftet" werden würden.

Überall Verschwörungen?

Auch den Zwang zum Währungswechsel schiebt Maduro nach Angaben von avn "internationalen Mafiabanden" in die Schuhe, die Milliarden von Bolívares ins Ausland verschafft hätten. Der Präsident wittert überall Verschwörungen, an denen alle die Vereinigten Staaten beteiligt sind. Aktuell sieht er nicht seine Regierung als Ursache der Probleme, sondern jene Barack Hussein Obamas. Und weil alles Fremde für Maduro irgendwie verdächtig ist, hat er auch den freien Verkehr nach Kolumbien und Brasilien gekappt, Begründung "Geldschmuggel in Millionenhöhe durch die Mafias". Venezuelas Schicksal ist traurig.