Bei aller Mobilität scheint sich der mutmaßliche Attentäter von Berlin, Anis #Amri (24), vor allem im Berliner Stadtteil „#Moabit“ aufgehalten zu haben. Das vermelden zahlreiche Medien, unter anderem Spiegel-Online und die „Märkische Allgemeine Zeitung“. Letztere zitiert einen Kleindealer und damit sozusagen „Arbeitskollegen“ von Amri, der ebenfalls am gleichen Ort in Moabit Kokain und Marihuana verkauft und Amri gut gekannt haben will: „Anis hat Drogen verkauft, aber nie etwas davon genommen.“

In Moabit befindet sich auch die #Moschee, in der Amri angeblich verkehrt haben soll. Die Polizei soll den Träger-Verein schon 2015 besucht haben.

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Laut Goslarsche.de hat der Imam in Untersuchungshaft gesessen, gegen fünf Mitglieder sei ein Strafverfahren eröffnet worden. Nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt soll es zwei weitere Durchsuchungen gegeben haben, die letzte am Freitag.

Auf der Kieler Brücke in Moabit soll Amri sein rund dreiminütiges Video aufgenommen haben, in dem er sich zum IS bekennt. Das Video sei vom IS-Sprachrohr „Amak“ veröffentlicht worden, meldet rbb. Die Echtheit des Videos sei noch nicht bestätigt. Ebenfalls in Moabit soll der LKW, der zur späteren schrecklichen Tatwaffe wurde, entführt worden sein.

Warum ist diese Moschee nicht längst geschlossen worden?

Laut goslarsche.de wird die Moschee vom Verfassungsschutz als Islamisten-Treffpunkt geführt. Beim Islamunterricht sollen dort Muslime für den gewaffneten Kampf der IS radikalisiert worden sein.

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Für Terroranschläge in Syrien soll Geld gesammelt worden sein. Jetzt soll der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) ein Verbot prüfen lassen und von schnellen Ergebnissen ausgehen.

Amri kam nicht sieben Stunden nach dem Attentat aus der Moschee

Die Vermutungen, dass Amri auf einem Video die Moschee sieben Stunden nach dem Attentat verlässt, sind laut dem Chef des Berliner Landeskriminalamtes, Christian Steiof, falsch. Die Person auf dem Video sei nicht der Tunesier, das hätten Ermittler festgestellt, die Amri kannten oder observiert hatten.

Der mutmaßliche Attentäter war am Freitag von der italienischen Polizei erschossen worden.