Der österreichische #Rechnungshof kritisierte die ineffiziennten Massnahmen, mit denen die Regierung Migranten abschiebt und forderte ein härteres Vorgehen gegen Asylbetrüger.

Es hiess, dass zwischen 2010 und 2014 39.370 Migranten ihrer Abschiebung entkommen sind, was Zweifel an Wiens Abschiebepraktiken laut werden lässt.

Vorwiegend Migranten, keine Flüchtlinge

Laut Bericht stammen 27 Prozent der Migranten aus Afrika, 26 Prozent aus anderen europäischen Ländern und 20 Prozent stammen aus Asien.

Der Rechnungshof verlangt nun verstärkte Abschiebungen, sowie Anreize, um Migranten dazu zu bringen, freiwillig in ihr Herkunftsland auszureisen.

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Vertreter des Rechnungshofes haben auch vorgeschlagen, den Behörden zu erlauben, den Aufenhaltsort der Migranten nachzuverfolgen, damit sie sich nicht der Abschiebung entziehen können.

Inkompetenz trifft Ineffizenz

Der Bericht wies auch auf die riesigen Summen hin, die für Abschiebezentren verschwendet werden, in denen aber nur wenige Migranten leben.

Ein Abschiebezentrum in Vordernberg in der Steiermark wurde namentlich genannt, da es ledglich zu 18 Prozent gefüllt ist.

Die meisten der Abschiebungen zwischen 2010 und 2015 geschahen an der Grenze, oder von nahegelegenen Polizeiwachen aus.

Wer aber erst einmal in Österreich ist, bei dem wird die Abschiebung bei weitem schwieriger und in vielen Fällen haben die gescheiterten Abschiebungen ernste Konsequenzen.

Dieses Jahr wurde eine junge US-Studentin, die als Au Pair in Österreich arbeitete, von einem gambischen Migranten ermordet, den sie in ihre Wohnung liess, nachdem er ihr erzählte, dass er abgeschoben würde.

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Bei einem anderen Zwischenfall prügelte ein auf seine Abschiebung wartender Kenianer in Wien eine Frau mit einer Eisenstange zu Tode, als sie gerade auf dem Weg zur Arbeit war.

Und im bis heute schockierendsten Fall vergewaltigte ein irakischer Migrant in einem Wiener Hallenbad einen 10 Jahre alten Jungen.

Im Original: Almost 40,000 illegal migrants DODGE DEPORTATION by going into hiding, shock report finds (Express.co.uk) #Migrationskrise