Wenn Außenminister Frank-Walter #Steinmeier (SPD) etwas zur Weltpolitik zu sagen hat, dann war dies bisher zwar bedeutend, das letzte Wort hatten aber stets seine Chefs, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und #Bundespräsident Joachim Gauck (parteilos). Doch dies wird bald anders sein, falls Frank-Walter Steinmeier, wie von der Mehrheit in der Bundesversammlung geplant, zum Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt wird, als Nachfolger von Joachim Gauck. Dann hat er keine Chefs mehr und in der Rangordnung dieses Landes kommt über ihm nur noch der liebe Gott. Umso mehr Gewicht erhält sein Handeln, doch seine jüngsten Taten lassen Schlimmes ahnen.

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Ausgerechnet Israel?

Eine Gruppe von der Demokratie nicht allzusehr zugeneigten Ländern hat jüngst einen Resolutionsentwurf in den UN-Sicherheitsrat eingebracht. Es ging um die Baupolitik Israels in Judäa und Samaria. Ein politisches Mienenfeld also. Dass Russland und China nicht dagegen stimmen würden, das war klar. Beide haben intern zu viele muslimische Minderheiten, als dass sie dort Unruhe schaffen wollen. So konnten sich die Welt immer darauf verlassen, dass die USA allzu krasse Resolutionen mit ihrem Veto verhindern. Doch zur allgemeinen Verblüffung legte die noch-US-Regierung von Barack Hussein Obama dieses Mal kein Veto ein, aus - wie Washingtoner Insider berichten - blankem Hass auf den israelischen Premierminister Netanjahu.

Steinmeier springt in den Fettnapf!

Israels Regierung tobt seither - nicht gänzlich zu Unrecht - und hat nach Informationen von AP und Fox News die Botschafter diverser Staaten zum Protest einbestellt.

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Deutschland selbst hatte mit der ganzen Sache rein gar nichts zu tun. Gar nichts! Und es ging um #Israel! Doch Steinmeier fühlte sich bemüßigt, schwungvoll in den Fettnapf zu springen. Als künftiger deutscher Präsident! Gegen Israel! Ohne Notwendigkeit!

Still eine Weihnachtsgans zu essen wäre klüger!

Statt einfach still zu bleiben, hat er die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates auf der Seite seines Ministeriums gelobt - eine Botschaft, die bei der Regierung in Jerusalem angekommen sein dürfte. Damit hat Steinmeier schon Porzellan zwischen beiden Staaten zerschmettert, bevor er überhaupt ins Amt gewählt worden ist. Mit seinem künftigen Amtskollegen Trump hat er es auch schon verspielt, nachdem er ihn einen "Hassprediger" nannte. Von Russlands mäßiger Begeisterung über Steinmeiers Zickzack-Politik in der Ukrainekrise ganz zu schweigen.

Gefährlich unscharf?

Erstaunlich auch, dass die deutschen Medien (Blasting.News kommt aus der Schweiz) das Skandalpotential Steinmeiers gar nicht zu begreifen scheinen, wohl weil er als Außenminister beliebt ist.

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Der Grund dafür liegt nach Meinung des ehemaligen Politikredakteurs einer deutschen Tageszeitung allerdings eher darin, dass "Steinmeier stundenlang reden kann, ohne dass man am Ende weiß, was er gesagt hat". Im Amt des Bundespräsidenten kann das zum Problem werden. Er wird zu klaren Positionen gezwungen sein und dann stellt sich die Frage, ob er die politischen Instinkte hat, die man für die erste Liga braucht.

Der Mann der zweiten Reihe!

Wie er zur Ukraine, zur Situation im südchinesischen Meer, dem Brexit oder den Turbulenzen in vielen südamerikanischen Ländern steht, ist selbst für seine Beobachter schwer zu durchschauen. Vielleicht sollten die Wahlmänner und Wahlfrauen in der Bundesversammlung doch noch einmal darüber nachdenken, ob ein Bundespräsident Steinmeier eine wirklich gute Idee ist? Möglich, dass Herr Steinmeier, der stets in der zweiten Reihe gedient hat, sehr nett, aber nicht tauglich für die Champions League ist? Das war schon bei Ludwig Erhard so, der ein prima Wirtschaftsminister war, aber ein sehr mäßiger Bundeskanzler. Noch ist es ein bisschen hin bis zur Wahl. Möge der Geist der Vernunft bis dahin auf die Bundesversammlung herniederkommen. Viele Wahlmänner aus CDU und CSU sind nach Informationen aus der Berliner Politszene über die Personalie Steinmeier ohnehin nicht sonderlich begeistert.