Der Terror ist in Deutschland seit Montag wieder präsent und verängstigt die Bevölkerung. Während die Polizei deutschlandweit nach dem oder den Verdächtigen fahndet, rüsten die Städte in Deutschland bereits auf und treffen Sicherheitsmaßnahmen.

Die ersten Reaktionen

In den meisten Städten lief der Weihnachtsmarktbetrieb unverändert weiter. Neben vereinbarten Schweigeminuten und "Pray for Berlin" Bannern bzw. Leuchtschriften war man sich einig, dass dem Terrorismus die Stirn zu bieten sei. Still und heimlich wurden von den Städten in Absprache mit der Polizei Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Findlinge als LKW-Blocker

In der Stadt Leverkusen am Rhein wurden mehrere Fußgängerzonen mit Findlingen zu den Straßen hin ausgestattet.

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Leverkusenes Oberbürgermeister äußerte sich dazu:

Ein solch niederträchtiger Anschlag verfolgt das Ziel, Angst und Unsicherheit zu verbreiten und gleichzeitig Hass und Zwietracht zu säen. Dem müssen wir uns entgegenstellen, in dem wir uns nicht einschüchtern lassen und jeden Tag aufs Neue für ein friedliches Miteinander eintreten."

Aachen setzt Einsatzwagen ein

Dagegen verfolgt man in Aachen eine andere Strategie. Anstatt Findlingen werden hier Polizeieinsatzwagen als LKW-Stopper demonstrativ vor die Fußgängerzonen gestellt. Ob es zukünftig permanente Stopper geben wird, ist hier unklar.

Polizeichef Köln fürchtet weitere Anschläge

Auch die Kölner Polizei befürchtet Nachahmer und rüstet auf: Überall wurden verstärkt Polizisten mit Maschinenpistolen positioniert. Eine Strategie, welche auch von vielen anderen Städten in NRW gefahren wurde.

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Scheinbar ist der Fokus hi

AfD will in Berlin demonstrieren

Die meisten Politiker und Medien haben sich kritisch gegenüber der AfD, aber nicht zur aktuellen Politik geäußert. Die #AfD dagegen verurteilte die Tat scharf und machte Kanzlerin Angela Merkel verantwortlich. Für 18:00 Uhr hat die AfD angekündigt in Berlin vor dem Kanzleramt eine Mahnwache abhalten zu wollen. Neben Björn Höcke aus Thüringen, soll auch Alexander Gauland aus Brandenburg vertreten sein. Die Aktion wurde von der Bürgerinitiative "einprozent" und dem Verleger Götz Kubitschek ins Leben gerufen. #Islam #Islamischer Staat