Heute morgen äußerte sich die Stadt #Köln in Zusammenarbeit mit der Polizei zum neuen Sicherheitskonzept für die Silvesternacht. An dieser Stelle sagte die Oberbürgermeisterin Henriette Reker ("Eine Armlänge Abstand"), dass ein Flüchtlingschor mit Namen "Grenzenlos" in der eigenen Heimatsprache am Silvesterabend singen und auftreten wird. "Man solle Silvester anders und vielfältiger feiern" wurde auf der Pressekonferenz geäußert.

Mehr Polizisten an Silvester

Um ein weiteres Debakel wie die letzte Kölner Silvesternacht zu verhindern, sollen 10 Mal mehr Polizisten nach Köln beordert werden. Vor diesen Fakten ist es schwer zu behaupten, Deutschland sei nicht unsicherer geworden in den letzten Jahren und Monaten.

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Besonder prekär: Was passiert, wenn es zu einer ähnlichen Silvesternacht in einer anderen Stadt in Nordrhein-Westfalen kommt? Die Polizeikräfte würden aufgrund eines Personalmangels an anderen Orten sicherlich genauso fehlen.

Die meisten Täter des letzten Jahres blieben unbestraft

Insgesamt sollen in der letzten Silvesternacht über 1300 Menschen geschädigt worden sein. Die Täter blieben weitesgehend unbestraft. Ein Iraker und ein Algerier hätten Verurteilungen zu Bewährungsstrafen auf ein Jahr erhalten. Generell ist die Statistik mit Vorsicht zu genießen. Die FDP hatte Zweifel eingeräumt und die rot-grüne Landesregierung in einer Anfrage kritisiert. Schuld an der geringen Anzahl an Ergreifungen und Verurteilungen war sicher auch die Ausgangslage. Viele Täter traten in Gruppen auf, waren teils vermummt oder kamen von allen Seiten.

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Die Opfer konnten daher kaum alle Täter identifizieren. Die Polizei war laut eigenen Angaben mit 140 Polizisten vor Ort, welche in allen Bereichen total überfordert waren.

Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen dieses Silvester in Deutschland friedlich und ohne große Schwierigkeiten genießen können. Ob dabei Flüchtlingschöre und großes Polizeiaufgebot helfen werden, bleibt abzuwarten.

Foto: CC-BY-SA 4.0,Elke Wetzig: OB Henriette Reker vor dem Empfang Liu Yandong 2016 im Kölner Rathaus, Wikimedia Commons #Politik #Flüchtlinge