Für die Zukunft hoffen Experten auf die Flüchtlinge. Der anhaltende Boom am deutschen Arbeitsmarkt hat eine Kehrseite: Die Betriebe haben zunehmend Schwierigkeiten, freie Stellen zu besetzen. Besonders groß ist die Personalnot, wenn es um Techniker, IT-Kräfte, Mathematiker oder Naturwissenschaftler, die sogenannten MINT-Berufe, geht. Und nicht nur Ingenieure fehlen. Auch Schlosser, Elektriker und Mechatroniker werden inzwischen händeringend gesucht. So dauert es laut Bundesagentur für Arbeit mittlerweile im Durchschnitt 145 Tage, bis eine freie Stelle für Klempner oder Heizungsmonteure wieder besetzt ist.

Ausschließlich Zuwanderung kann helfen! Flüchtlinge sind daher gut. Oder etwa nicht?

Die Pisa Studien zeigen deutlich, dass Deutschland gerade beim Legen der Grundlagen für eine wissenschaftlich-technische Ausbildung bereits seit Jahren kontinuierlich ver­sagt. Ohne vernünftige Grundlagen, keine Fachleute. Eigentlich ganz einfach. Migranten ohne qualifizierte Ausbildung (nach mindestens europäischen Maßstäben) tau­gen da eher nicht. Ein Blick auf die Herkunftsländer der MINT Lückenfüller zeigt, dass islamische Länder dabei keinerlei Relevanz haben. Zwei von drei der Herkunftslän­der sind Staaten der Europäischen Union. Immigration hat damit also ebenfalls keine Relevanz, da EU Bürger nicht immigrieren müssen.

Was ist eigentlich ein Fachkraft?

Ich wollte es genau wissen und habe die Arbeitsagentur gefragt: Facharbeiter ist jeder, der eine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Also so gut wie jeder.

Aber was ist der Fachkräftemangel genau?

Der Fachkräftemangel betrifft etwa 500.000 Arbeitsplätze. Es gibt zwei Bereiche: Die Altenpflege und verwandte Berufe mit ca. 350.000 - 400.000 Stellen und die MINT Berufe mit etwa 100.000 - 120.000 Stellen.

Dem Pflegenotstand wird durch Anwerbeabkommen mit den ehemaligen jugoslawischen Staaten. Weissrußland und der Ukraine abgeholfen. Wer von dort stammt und eine entsprechende Ausbildung hat, bekommt sofort Arbeit vermittelt.

Der MINT Fachkräfte Mangel ist hausgemacht: Einerseits verlieren wir über den sogenannten „braindrain“, maßgeblich in die USA jedes Jahr zehntausende deutsche Akademiker und Fachkräfte.

Wir bilden also für das Ausland aus. Woran liegt das?

Würden deutsche Unternehmer Spitzenkräfte - und um die geht es ausschließlich - so bezahlen wie international üblich, gäbe es keine Abwerbungsdruck. Aber der Zustand kann so schlimm nicht sein, denn die Unternehmer „züchten“ sich eigene Lückenfüller heran. Der Geist der Globalisierung weht auch hier. Maßgeblich ist jedoch der Wirt­schafts­liberalismus in den Köpfen der Unternehmer, die amerikansichen Vorstellungen (jeder ist ersetzbar versus Personal ist mein Kapital) folgen und Robert Bosch (und viele andere deutsche Industriekapitäne) vergessen haben:

„Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld weil ich gute Löhne zahle.“ - Robert Bosch.

(Zusammengefaßtes Ergebnis des mit der Arbeitsagentur fernmündlich geführten Gespräches als Folge meiner Interessenbe­kun­dung per Email, 2015)

Fazit: „Flüchtlinge“ die zu 80% nur Handlangerarbeiten mangels profunder schulischer Grundkenntnisse, ausüben können, sind keine Chance. Ganz im Gegenteil sind sie eine Belastung. Der Spitzen-Fachkräftemangel wird innerhalb der EU zu 2/3 ausgegelichen, die restlichen Einwanderer kommen aus den USA und China, aus islamsichen Ländern erfolgt keine Zuwanderung von Fach- oder Spitzenkräften in erwähnenswertem Umfang.

Das deutsche Schulsystem ist durch grundlegende Fehlsteuerungen nicht leistungsfähig, den Bedarf aus den eigenen Reihen zu decken.

Berichte wie dieser von N24, sind journalistisch wirklich allerunterstes Niveau. Unreflektiert und demagogisch reden sie der Asylindustrie und einer bestimmten politischen Haltung das Wort, ohne dies offen zu zeigen. Auch das Weglassen von Fakten ist dann im Ergebnis eine Falschdarstellung. Alternativ war der verantwortliche Redakteur auch nur die Hilfs- statt der #Fachkraft... #Lügenpresse #Flüchtlinge