Es gibt Menschen, welche die Tage zählen bis endlich Donald Trump in das Weiße Haus einzieht. Denn das Handeln des noch amtierenden Präsidenten Barack Hussein Obama wird immer unlogischer. Nicht nur, dass er #Russland wegen eines unbewiesenen Hackerangriffs auf die Demokratische Partei einen Gegenschlag androht, jetzt verlangte er auch noch, zur Kontrolle der Evakuierung von Menschen aus #Aleppo neutrale Aufpasser in die zerbombte einstige Wirtschaftsmetropole im Norden Syriens zu entsenden. Statt den Ostalliierten (Russland, Iran und syrische Armee) Respekt für ihren militärischen Erfolg zu zollen, den er selber nicht gewagt hatte, ermahnte Barack Hussein Obama den syrischen Staatspräsidenten al-Assad und seine Aliierten mit hartem Tadel.

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In Aleppo herrsche eine desaströse Situation. Obama malte ein düsteres Bild, als sei er nie Teil des ganzen Geschehens gewesen. Dass von den USA unterstützte islamistische Rebellen die Verlierer des Kampfes um Aleppo sind, dürfte deswegen der wahre Grund für Obamas Wut sein. Der noch amtierende US-Präsident sieht die Welt "geeint in dem Entsetzen über den grausamen Angriff des syrischen Regimes und dessen Verbündeter Russland und Iran. (...) Dieses Blut und diese Gräueltaten kleben an ihren Händen", so Obama. Zur amerikanischen Unterstützung von ideologisch schwer einzuschätzenden Rebellen fand er ebenso kein Wort wie zu der Tatsache, dass keineswegs die ganze Welt traurig ist, dass Russland und Iran ein Stück Normalität nach Syrien zurückgebombt haben. Das war grausam aber effektiv, vor allem aber hatte Obama keinen besseren Plan, das Chaos in Nordsyrien zu beenden.

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Keine Freude über Aleppo?

Der noch amtierende US-Präsident warf seinem syrischen Kollegen Bashar al-Assad vor, er versuche #Syrien gewaltsam zu einen. Dies könne aber nicht gelingen, so Obama. Der "Weg zur Legitimität führt nicht über Gemetzel". Der am 20. Januar abtretende Obama verlangte dann auch noch "unabhängige Beobachter" nach Aleppo zu entsenden. Was diese genau beobachten sollen und warum er dies möchte ist indes nicht ganz klar.

Was will Obama?

Die Stadt Aleppo war seit Monaten der Schauplatz einer massiven Offensive von Russland, Iran und syrischer Armee. Ihr Sieg gegen die mutmaßlich auch von den USA und den sunnitischen Golfstaaten unterstützten Rebellen lässt die USA unter Obama schwach und hilflos aussehen. Der Sieg in Aleppo gilt vielen bereits als eine entscheidende Wende im syrischen Bürgerkrieg, und zwar zu Ungunsten der Ziele des Westens. Dieser wollte Präsident Assad gestürzt sehen. Russland und Iran schafften jedoch mit einem brachialen Kampfeinsatz eine Wende zugunsten der regulären syrischen Regierung, mit der sie schon Jahrzehnte verbündet sind.

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Das wollen die USA!

Die Botschafterin der Vereinigten Staaten bei der UNO, Samantha Power teilte nach AFP Meldungen infolge einer Sitzung des Sicherheitsrates mit, dieser solle alsbald abstimmen, ob und wann UN-Beobachter in die Region Aleppo entsandt werden. Ob die Russische Föderation nach ihrem weitreichenden militärischen Erfolg in Nordsyrien diesem Ansinnen zustimmen oder ihr Veto einlegen wird, ist noch völlig offen.