Wieder einmal feiern wir abendländisch geprägten Menschen #Weihnachten, das Fest der Liebe. Doch ein Blick in die Nachrichten lässt uns ratlos zurück. Was ist los mit dieser Welt, gerade jetzt unter den Eindrücken der Apokalypse von Aleppo und dem Terror in Berlin? Schon 2014 hat #Papst Franziskus öffentlich betont, er sehe den globalen Terrorismus "als Teil des Dritten Weltkriegs. (...) Es ist eine Art #Dritter Weltkrieg, der in stückhafter Art geführt wird und im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr". Auch der deutsche Bundespräsident sagte dem BPrA zufolge einst anlässlich des Volkstrauertages: "Wir leben in Zeiten, in denen wir Opfer einer neuen Art von Krieg beklagen".

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Ähnliche Stimmen gibt es viele, doch werden sie in Deutschland entweder ignoriert oder bekämpft. Es kann offenbar nicht sein, was nicht sein darf und wo es Probleme gibt, da duckt man sich nur allzu gerne einfach weg. So ist es kein Wunder, dass viele Medien einen Blick auf das Zeitgeschehen produzieren, das nicht immer so wirklich im Einklang mit den Realitäten ist.

Eine Frage der Prägung?

Deswegen ist die Presse in ihrer Gesamtheit auch keine "Lügenpresse", sondern ein Abbild der Gesellschaft. Die Mehrheit bekommt, was sie will, eine Minderheit ruft "Lügenpresse" und die im sicheren Frieden aufgewachsenen Deutschen unter siebzig, welche in den Nachrichtenredaktionen sitzen, stammen aus der Generation des Friedens und Wohlstand seit dem "Zweiten Weltkrieg". Ihre größte Sorge ist der Klimawandel und das, was sie als "rechts" einstufen.

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Dann folgt lange gar nichts.

Ein Zerrbild der Welt?

Leider hat die Welt nicht nur dutzende anderer Probleme als das Wetter und rechte wie linke Populisten. Bei über sieben Milliarden Menschen auf diesem Globus, ist das Handeln von gerade einmal 82 Millionen Deutschen und noch ein paar Österreichern und Schweizern schlicht irrelevant. Jeder dort könnte 24 Stunden am Tag Auto fahren oder es sein lassen, am Klima ändert sich dadurch nichts. Alleine die Metropolregion Shanghai in der Volksrepublik China hat, je nach Quelle, rund 35 Millionen Einwohner - und das ist nur eine einzige Stadt. Dennoch fühlen sich die Deutschen, gerade die Jungen, für alles auf der Welt extrem verantwortlich. Das ist zwar ein sympathischer Zug, aber auch einer der hemmt und weltfremd macht.

Rechte Wange, linke Wange?

Das Weihnachtsfest ist deswegen ein guter Moment, innezuhalten und sein Tun zu reflektieren. Das gilt für jeden persönlich, aber auch für Gesellschaften als Ganzes. Aktuell stellt sich die Frage, wie man in Deutschland mit den Katastrophen nahe der eigenen Haustür umgeht.

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Mit den Kriegen und Konflikten, der weiterhin labilen ökonomischen Situation Südeuropas, aber auch mit der nicht geklärten Flüchtlingsfrage im eigenen Land. Den Kopf in den Sand zu stecken und sich alles schön zu reden ist keine Lösung. Gerne führen ausgerechnet eher kirchenferne Menschen das Gleichnis von der rechten und der linken Wange aus dem neuen Testament an und interpretieren es als Aufforderung zum kollektiven Masochismus. So steht es jedoch nicht geschrieben und so ist es auch nicht gemeint.

Mehr Mut zur Aufrichtigkeit!

Was es eigentlich bedeutet ist: Hier stehen wir, fest in unserem Glauben und wissend was wahr und richtig ist. Wir werden uns von Euch jedoch nicht in einen Kampf um das Rechthaben oder in eine Spirale der Gewalt locken lassen. Doch wir weichen auch nicht, bleiben standhaft und gehen vor Euch ganz sicher niemals in die Knie. Die Bösewichte und Ausnutzer, die Kriegstreiber und Unruhestifter haben ein untrügliches Gespür für Schwäche und Schuldgefühle. Möge dieses Weihnachtsfest deshalb zur Besinnung auf das Eigene führen, das Selbstbewusstsein stärken und die friedvolle und tolerante Standfestigkeit des Abendlandes stärken.

Allen Leserinnen und Lesern von Blasting.News wünschen wir ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest. Bleiben Sie uns gewogen!