Gute Nachrichten kommen aus den USA. Das Wahlmännergremium hat allem Psychoterror linker Aktivisten getrotzt und den Volkswillen der Präsidentschaftswahlen umgesetzt. Mit Leichtigkeit nahm #Donald Trump die Hürde von 270 Wahlmännern mit weit über 300 Stimmen. Der Vereidigung des neuen Präsidenten steht damit formal nichts mehr im Weg. Die Vereinigten Staaten hatten seit der Volkswahl Anfang November eine beispiellose Kampagne gegen den Sieger Trump erlebt. Unsinnige Neuauszählungen mit Millionenkosten wurden angestrengt, Astroturfing-Demonstranten aktiviert, #Wahlmänner unter Druck gesetzt und kaum ein Mittel unversucht gelassen, um den Volkswillen zu brechen und Donald Trump doch noch zu verhindern.

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Seit heute sind nun zwei Dinge geklärt. Erstens ist die Demokratie in den USA voll funktionsfähig und viel robuster als viele Skeptiker befürchtet hatten - zweitens darf sich die globalistische Elite auf eine Zeitenwende einstellen. Denn der "Change", den Wandel, den Barack Hussein Obama einst versprochen hatte, er wird mit Präsident Trump ab dem 20. Januar 2017 stattfinden. Allerdings in eine ganz andere Richtung als viele denken. Denn Trump ist weder ein Neokonservativer noch ein neoliberaler Globalist und schon gar kein Rassist. Wenn man sein Reden und Handeln nüchtern analysiert, dann merkt man schnell: dieser Mann ist ein liberaler Konservativer alten Schlages. Die berühmte Aussage der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher, "So etwas wie Gesellschaft gibt es nicht", wird Donald Trumps Präsidentschaft prägen.

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Zurück in die 70er!

Mit Donald Trump wird, so drastisch darf man es durchaus zuspitzen, das Zeitalter der Turboglobalisierung enden. Fast vergessene Instrumente wie Zölle, Grenzen, nationale Interessen, unideologische Realpolitik und der Respekt vor der Verschiedenartigkeit der Kulturen, aber auch jede Ablehnung von "Gesellschaftspolitik" werden wieder auferstehen. Ein Albtraum, sowohl für die internationalistische Linke wie auch für rechte Moralprediger. Nach dem Träumer, Fantasten und Zauderer Barack Hussein Obama wird ein Macher und extremer Pragmatiker in das Weiße Haus einziehen, für den Politik etwas mit dem Liefern von Resultaten zu tun hat und weniger mit Geschwätz oder Sonntagsreden.

Europa darf sich warm anziehen!

Vor allem Europa darf sich auf Tiefschläge gefasst machen, insbesondere die verweichlichten Nationen Westeuropas. Donald Trump wird der erste US-Präsident seit Ewigkeiten sein, der die EU für eine ziemlich dumme Idee hält und er wird den Brexit ausdrücklich fördern.

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Außerdem wird er vor allem Deutschland die bequeme Hängematte wegnehmen, auf der dieses Land seit Jahrzehnten militärisch faul herumliegt. Es wird Schluss sein mit dem bedingungslosen Schutz durch die USA, die dafür auch noch von antiamerikanischen Aktivisten beschimpft werden. Deutschland wird aufrüsten müssen, und zwar massiv. In einem Anflug von Hellsichtigkeit hat dies bereits Bundespräsident Gauck bei seinem Besuch in Japan klargestellt.

Und Russland?

Spannend wird, was im Verhältnis zur Russischen Föderation passieren wird. Einerseits kann man sich recht gut vorstellen, dass Trump und #Putin zusammen halbnackt auf einem Tiger durch die Taiga reiten - beide sind autoritäre Charaktere mit einer Schwäche für Militärs in der Regierung und kraftvolle Auftritte. Andererseits könnte Präsident Putin auch in einer Welt aufwachen, in der "The Donald" mal ein paar Panzer rollen lässt, um klar zu machen, wo der Hammer hängt. Die beiden sind sich nicht unähnlich. Sowas führt im Privatleben, aber auch in der Politik entweder zu großer Zuneigung, oder aber zu tiefem Hass. Wobei es am ehesten so ausgehen wird, dass die beiden miteinander gut klarkommen werden. Auch hier wird Deutschland ein Verlierer sein, der zwischen allen Stühlen sitzt. Der Wandel wird also kommen, und mit ihm viele spannende Wendungen in der Weltpolitik - tendenziell zu mehr Frieden und Stabilität, ganz nach Trumps Motto: Frieden durch Stärke.