Sollten die Versuche, die Vereidigung Donald Trumps zu verhindern wie erwartet scheitern, stehen die USA vor einer Politikwende. Der "Change", den Obama versprochen und nie eingelöst hatte würde dann Wirklichkeit. Denn Trump agiert bereits jetzt in einer Weise, die seinen Gegnern die Kinnlade herunterklappen lässt. In einem Interview mit Fox News hat der gewählte Präsident klargestellt, dass es nichts daran auszusetzen gibt, dass er viele Generäle zu Ministern machen wird. "Ich mag Generäle. Ich denke, dass Generäle fantastisch sind. Sie durchlaufen Schulen und stehen dann am Ende an so etwas wie der Spitze der Pyramide. Und es ist wie ein Test.

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Sie haben den Lebenstest bestanden", sagte Trump. Seine Kritiker sollten sich nicht so anstellen, so Trump, der als junger Mann selbst eine Militärakademie besucht hatte. Er verwies auch darauf, dass sein Vorgänger Barack Hussein Obama ebenfalls drei Generäle angelobt hatte.

Welcher Klimawandel?

Trump erneuerte auch seine Skepsis hinsichtlich der Existenz eines Klimawandels. Er betonte, "niemand weiß exakt, ob dieser real ist'. Er werde deswegen als Präsident anstreben, die USA aus dem 2015 beschlossenen Klimaabkommen herauszuführen, denn es sei schädlich für Amerika. Zudem habe er gut begründete Zweifel, ob sich ein durch den Menschen verursachter Klimawandel - oder überhaupt ein Klimawandel - ereigne. Bei diesem Thema seien zu viel Politik und zu wenige gesicherte Fakten im Spiel, betonte Trump bei einem Hintergrundgespräch in New York.

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Auf Fox News sagte er, bei Umweltschutzregulierungen müsse man im Blick behalten, dass Länder wie #china von einer westlichen Klimahysterie profitierten. "Ich möchte nicht, dass China oder andere unterzeichnenden Länder einen Vorteil gegenüber uns haben", so Trump.

Trump telefoniert mit wem er will!

In Richtung China legte der gewählte Präsident noch nach. Er wisse zwar, dass China Taiwan als abtrünnige Provinz betrachte. Doch die US-Außenpolitik werde immer noch in Washington gemacht und nicht in Peking. Er verstehe daher nicht, "warum wir an eine Ein-China-Politik gebunden sein müssen, solange wir nicht einen Deal mit China über andere Dinge haben, darunter den Handel". Die kommunistische Volksrepublik China hatte sich nach einem Telefonat Trumps mit der von Peking nicht anerkannten Regierung der Republik China (Taiwan) erbost gezeigt. Für Trump sind die Fakten klar: "Ich will nicht, dass China mir etwas vorschreibt", sagte er gegenüber Fox News. Es sei "ein sehr netter Anruf" gewesen und er habe auch künftig vor zu telefonieren, mit wem er wolle.

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Das Politbüro in Peking sei dafür nicht zuständig.

Lauter deutsche Angsthasen?

So viel Stärke löst in Berliner Parlamentsbüros Panik aus - was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, wie es um die deutsche Politik bestellt ist. So fühlt sich etwa der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour, dazu berufen, gegenüber dem Spiegel in Sachen US-Außenminister zu unken "wenn Trump da einen Falken draufsetzt, dann ist das gefährlich. Aber ein Amateur, der mit unbedachten Handlungen Konflikte schürt, wäre mindestens genauso gefährlich". Genauso weinerlich äußerte sich der transatlantische Koordinator Merkels, Jürgen Hardt (CDU). Er hoffe, Trump wähle einen europafreundlichen Außenminister aus.

Mützenich? You're fired!

Der stellvertretende SPD-Fraktionschef #Mützenich, also im Grunde ein weltpolitischer Niemand, hyperventilierte ebenfalls in Spiegel Online (das diesem irrelevanten Politiker aus unerklärlichen Gründen Platz einräumt), er sei wegen der "Unberechenbarkeit und mangelnden Souveränität Trumps" besorgt. Auf die Idee, dass die Deutschen wegen ihrer eigenen Politiker in Sorge ausbrechen könnten, hat Herr Mützenich offenbar nicht. Auch dass seine Partei darüber nachdenkt, mit Martin Schulz einen Alkoholiker ohne Abitur zum Kanzlerkandidaten zu machen, scheint dagegen in Ordnung zu gehen. Aber Trump ist ganz böse. Schon klar... Was würde wohl Präsident Trump zu Herrn Mützenich sagen? You're fired! #Donald Trump