Während nach dem mutmaßlichen Terroristen, Anis Amri (24), europaweit gefahndet wird, Objekte gestürmt und durchsucht werden, die deutschen Sicherheitsorgane alles dafür tun, um den oder die Schuldigen zu finden und der Gerechtigkeit zuzuführen, ist die Stimme eines Mannes in den Nachrichten etwas untergegangen. Doch was er sagt, betrifft auch Deutschland, denn er regiert ab 20. Januar eine der Supermächte. Die Rede ist vom designierten US-Präsidenten Donald #Trump. Er hat sich direkt nach dem #Attentat von #Berlin zutiefst erschüttert gezeigt und klargestellt, dass "islamistische Terroristen" für die Tat verantwortlich seien. Zu einem Zeitpunkt, als der Berliner Innensenator (SPD) noch von der Möglichkeit eines Unfalls fabulierte.

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"Unsere Herzen und Gebete sind bei den Angehörigen der Opfer der (...) schrecklichen Terrorattacke in Berlin", sagte Trump zu den Deutschen und ergänzte in verschiedenen Statements gegenüber US-Medien: "Unschuldige Zivilisten wurden auf der Straße ermordet, als sie sich auf das Weihnachtsfest vorbereiteten". Islamisten "schlachten andauernd Christen in ihren Gemeinden und Andachtsorten ab, als Teil ihres globalen Heiligen Krieges. (…) Diese Terroristen sowie ihre regionalen und globalen Netzwerke müssen vom Angesicht der Erde getilgt werden, eine Mission, die wir mit allen freiheitsliebenden Partnern ausführen werden", stellte der kommende US-Präsident unmissverständlich klar. Vom Noch-Präsidenten Barack Hussein Obama war dagegen nur ein Wort des Bedauerns zu vernehmen.

Wieso laufen Gefährder frei herum?

Unterdessen sprach der Terror-Experte Guido Steinbach im deutschen Sender N24 davon, dass es ein schweres Versäumnis gewesen sei, einen bereits bekannten Gefährder mit Beziehungen zu radikalsten Kreisen einfach über längere Zeit unüberwacht zu lassen.

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Er sehe die deutsche Politik als nicht vorbereitet auf die "raueren Zeiten" in welche die Welt sich hineinbewege. Steinbach mutmaßte in einem Interview mit dem Nachrichtenkanal, dass die Tat von Berlin wahrscheinlich von langer Hand geplant gewesen sei und der Täter wohl auch seine Flucht habe vorab organisieren können. Er sei vermutlich bereits über alle Berge.

Wo ist Navid B.?

Eine weitere Meldung gibt ebenfalls Rätsel auf. Der junge Pakistaner Navid B. (23), der direkt nach dem Anschlag festgenommen, dann aber wieder freigelassen worden war, wird vermisst. Keiner wisse, wo er sich aufhalte, melden deutsche und pakistanische Medien übereinstimmend. Ein Verwandter, der nach Medienberichten bei seiner Festnahme ebenfalls anwesend gewesen sein will, sagte gegenüber verschiedenen Agenturen, Navid B. sei "Analphabet" und "geistig nicht fit". Sein Untertauchen kann damit entweder bedeuten, dass ein hilfloser junger Mann verstört von seiner Festnahme durch das winterlich eisige Land irrt und dringend Hilfe braucht, oder aber die ganze Geschichte von Navid B.

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stimmt nicht und die Sicherheitsbehörden haben einen Tatbeteiligten laufen lassen, der jetzt untergetaucht ist. Man weiß es schlicht nicht.

Experten wundern sich über Deutschland!

Währenddessen hört man nach Angaben des Terrorexperten Steven Ernst, dass in der internationalen Sicherheitsszene die Verwunderung über die Deutschen fast stündlich wächst. Einerseits aufgrund der Tatsache, dass als gefährlich bekannte Personen wie Anis Amri durch die Lappen gehen, aber auch in Bezug auf die Haltung der Bevölkerung. Man beobachte mit Sorge, dass trotz des Angriffs auf das eigene Land in Teilen der Presse und der Öffentlichkeit mehr Mahnungen hinsichtlich eines behutsamen Umfangs mit den mutmaßlichen Tätern als zur Solidarität mit den verletzten und verstorbenen Landsleuten erfolgen, gleich welchen ethnischen Hintergrund sie haben. Die Warnung gegen ein Ausnutzen des Attentats durch CSU und AfD "scheint vielen Menschen in Deutschland wichtiger zu sein als der Schutz der eigenen Sicherheit. Das mag man in Deutschland verstehen wer will, außerhalb wundert man sich über solch ein Denken".