Die Schmerzen der Linken und Liberalen über den Wahlsieg des umstrittenen Milliardärs Donald Trump sind offenbar immer noch nicht abgeklungen. So erreichte kürzlich eine völlig irrelevante Meldung bei Spiegel Online enorme Klickzahlen, nur weil darin berichtet wurde, dass Hillary Clinton in der Summe der direkten Wählerstimmen im Endergebnis noch ein Stückchen weiter vor Trump liegt. Schöne Zahlenkosmetik, ein geistiger Strohhalm für Trump-Hasser, politisch jedoch komplett irrelevant. Denn in den USA wird Präsident, wer die meisten Wahlmänner in den Bundesstaaten gewinnt und nicht die meisten Stimmen landesweit. Man nennt das übrigens "Absolutes Mehrheitswahlrecht mit Staaten als Wahlkreisen".

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Das Ganze ist noch nicht einmal eine amerikanische Spinnerei, sondern in einigen Demokratien üblich. So kann man in Großbritannien als Partei locker mal mit 38% die absolute Mehrheit der Sitze im Unterhaus holen, nur dass dort die Wahlkreise - im Gegensatz zu den USA - keine Staaten sind, sondern eben Wahlkreise.

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Selbst in Deutschland bestand bis 2009 zu 50% das exakt identische System wie im Vereinigten Königreich, nur dass in Deutschland die restlichen 50% der Bundestagsmandate proportional über Listen vergeben wurden. Die berühmten "Überhangmandate" waren die Folge, welche etwa 1994 Helmut Kohls CDU/CSU-FDP Regierung die Mehrheit gesichert hatten. Auch Kanzler Schröder (SPD) profitierte 2002 von dieser Regel. Aber in den USA ist das natürlich ganz böse in den Augen der enttäuschten Hillary-Fans.

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So konnte es auch die grüne - ja sowas gibt es - Präsidentschaftskandidatin der USA nicht lassen, eine völlig überflüssige Nachzählung in einigen Bundesstaaten anzustrengen. Die Millionenspenden, die für diesen Unsinn versenkt werden, hätte sie mal lieber zum Schutz irgendeines Nationalparks verwendet.

Obamas fixe Idee?

Auch Barack Hussein #Obama, der bald ehemalige US-Präsident, hat jetzt eine fixe Idee. Trump könnte durch das Einwirken fremder Mächte gewonnen haben, fantasiert er sich herbei. Deshalb hat er die Geheimdienste der USA - genug davon haben sie ja - angewiesen, mögliche #Cyber-Angriffe und ausländisches Einwirken bei der Präsidentenwahl zu untersuchen. Der Abschlussbericht, so hat er nach Informationen von Fox News angeordnet, solle noch vor der Vereidigung Donald Trumps fertig gestellt werden. "Der Präsident hat die Geheimdienste angewiesen, eine ausführliche Untersuchung der Ereignisse während der Wahl 2016 durchzuführen", berichtet auch der Spiegel.

Attacke gegen Trump?

Cyber-Attacken seien zwar nichts Neues, hieß es aus dem Umfeld Obamas, doch sie hätten in diesem Jahr eventuell eine "neue Schwelle überschritten".

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Schon im vergangenen Oktober hatte die Obama-Administration Russland in aller Öffentlichkeit vorgeworfen, Attacken aus dem Cyber-Space auf die Demokratische Partei verübt zu haben. Schlüssige Beweise wurden öffentlich nie vorgelegt und der Kreml hat diese Vorwürfe auf das Heftigste dementiert. Angeblich sollen die Angriffe #Donald Trump zu Pluspunkten gegenüber Hillary Clinton verholfen haben. Alles ziemlich schwammig mit wenig validen Fakten. Interessanterweise sagte so auch niemand geringerer als Wiki-Leaks Chef Julian Assange in einem Interview vor der US-Wahl, "man" (wer auch immer das ist) werde niemals zulassen, dass Trump Präsident werde. Sehen wir hier also einen Versuch Obamas, in letzter Minute das Ergebnis der Wahl durch ein ganz übles Foul zu kippen? Und selbst wenn das herauskommt, was anzunehmen ist - dass eben nichts dran ist an einem Hackersieg Trumps, dann hat Obama zumindest dessen Legitimation zerkratzt. Politik ist generell unfair, in diesem Fall besonders.