#Israel erlebt dieser Tage ein Bashing erster Güte aus Washington. Erst lässt Noch-Präsident Barack Hussein Obama die einzige echte Demokratie im Nahen Osten im UN-Sicherheitsrat verurteilen, dann schickt er auch noch seinen Außenminister Kerry vor, um die so genannte "Zwei-Staaten-Lösung" abermals lauthals zu propagieren. Diese sei, so Obamas Außenminister, der Weg zu einem stabilen Frieden im Nahen Osten. Der gegenwärtige Zustand käme einer "dauerhaften Besatzung" gleich. John Kerry vergaß dabei zu erwähnen, dass jeder Rückzug Israels aus "besetzten Gebieten" nur zu noch mehr Gewalt führte, weil die meisten Araber Israel als Staat gar nicht anerkennen.

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Sie wollen aus Israel ein muslimisches Groß-Palästina machen. Im Iran und anderen Ländern ist dies sogar Staatsdoktrin. Wann immer Israel seine Hand ausgestreckt hat, eskalierte die Gewalt. Warum sollte ein so verwundbares Land wie Israel, das an seiner wichtigsten Stelle - dem Raum Tel Aviv mit 70% der Bevölkerung und 80% der Industrie - gerade einmal so groß ist wie die Berliner Innenstadt, sich in das Wagnis weiterer Kompromisse begeben?

Muss man Israel mögen?

Kein Mensch ist verpflichtet, Israel zu mögen. Ebenso wie man auch andere Länder nicht mögen muss. Aber etwas Realitätssinn und Fairness hat die kleine jüdische Demokratie am Mittelmeer doch verdient. Ein Land, das es schon zu biblischen Zeiten gab und das 1949 nur deshalb neu gegründet werden musste, weil die Israelis zuvor aus ihrer Heimat vertrieben worden waren.

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Deshalb leben sehr viele Juden bis heute in der Diaspora, also über die Welt verstreut. Nur Stunden nach Ausrufung des modernen Staates Israel wurde er erstmals von seinen arabischen Nachbarn militärisch angegriffen. Viele weitere Kriege sollten folgen.

Es gibt nur falsche Lösungen!

Das strittigste Stück Land, die "Westbank", sind in Wahrheit seit biblischen Zeiten die israelischen Provinzen Judäa und Samaria. Das ist ein historisches Faktum. Nach einem der vielen militärischen Überfalle der Araber und infolge des von Israel gewonnen Krieges 1967 sind diese Gebiete seither israelisch verwaltet. Heute leben dort rund eine halbe Million Juden zwischen deutlich mehr muslimischen Arabern, die durch einen starken Geburtenüberschuss immer weiter zunehmen. Die Mehrheit der Welt will, dass Israel diese beiden Provinzen aufgibt und dass dort ein arabisch-muslimischer Staat "Palästina" entsteht.

Der Realitäts-Check!

Abgesehen davon, dass dies die Aufgabe jüdisch-biblischen Kernlandes bedeuten würde, gibt es ein ganz praktisches Problem: die Erfahrung.

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Wann immer sich Israel irgendwo zurückzog, zuletzt aus Gaza, entstand dort kein arabisches Musterländle, sondern marode und menschenverachtende Vorposten des Iran und diverser Terrorgruppen, die Israel genußvoll mit Raketen beschießen. Es stimmt zwar, dass #Obama Israel ein Raketenabwehrsystem verkauft hat. Doch dass Israel dieses braucht, hat mit seinen Rückzügen aus Gaza und dem Südlibanon zu tun, die unter Druck der USA geschahen. Der von John Kerry so gelobte Raketenschild ist also nichts weiter als ein Gipsverband, den man jemandem anbietet, dem man vorher die Beine gebrochen hat.

Eine fatale Geografie?

Würde sich Israel aus Judäa und Samaria zurückziehen, hätte dies zudem zu bedeuten, dass der Ballungsraum Tel Aviv mit - nach israelischen Statistiken - 70% der Population und 80% der Industrie, eingequetscht in einem nur rund 15 bis 25 Kilometer breiten Streifen zwischen dem Mittelmeer und mulimisch-Palästina wiederfände. Was den Albtraum komplett machen würde, ist die Tatsache, dass gleich hinter der dann neuen Grenze in "Palästina" ein Gebirgszug beginnt. Von dort könnten Terrorgruppen mit den simpelsten Waffen Tel Aviv und damit ganz Israel vernichten. Man kann Israel viel vorwerfen, man kann es sogar richtig schlecht finden. Aber zu erwarten, dass es strategischen Selbstmord begeht, das ist dann doch ein bißchen viel erwartet - es sei den man heißt Obama, Kerry, Steinmeier oder hat einfach keine Ahnung. #Trump